Es gibt sie auch in der nächsten Umgebung – jene Fälle, wo das Schicksal gnadenlos zuschlägt und schnelle Hilfe, auch finanziell, benötigt wird. So, wie bei Stephanie H. aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Vor zwei Jahren hatte die Familie begonnen, ein Haus zu bauen. Zu Weihnachten 2015 wollte das junge Ehepaar mit seinen beiden Kindern ins neue Zuhause einziehen. Doch es kam anders.

Mann starb kurz vor Weihnachten

Drei Tage vor dem Weihnachtsfest verstarb der Familienvater, nachdem er eineinhalb Wochen zuvor eine Gehirnblutung erlitten hatte. Neben der unfassbaren Tragik bleiben der Witwe nun auch die gesamten Bankschulden für das Haus. Zudem kamen andere Kosten auf die nunmehr alleinerziehende Frau zu. Rechnungen von Handwerkern, die Begräbniskosten, eine Stromnachzahlung sowie die Notariatskosten waren und sind noch zu bezahlen.

Teilweise halfen Eltern und Verwandte mit ihren Ersparnissen, auch Freunde borgten Geld oder sammelten Spenden. Dennoch wird ein Restbetrag an Zahlungen übrig bleiben, den die Frau, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgeht, nun abstottern muss. "Steirer helfen Steirern" der Kleinen Zeitung hat einen Teil der anfallenden Kosten übernommen.