Militärschau unter neuer Führung
Die Zeltweger Militärluftfahrtausstellung wird nun vom Heeresgeschichtlichen Museum verwaltet. Eröffnet wird die Schau morgen.

Foto © HAIDER Die Eröffnung der Militärluftfahrtausstellung findet morgen ab 11 Uhr im Hangar 8 am Fliegerhorst Hinterstoisser statt
Ja, nein, vielleicht und jetzt doch: Die Militärluftfahrtausstellung im Hangar 8 am Zeltweger Fliegerhorst Hinterstoisser startet morgen ab 11 Uhr verspätet in die Museumssaison. Lange Zeit war gar nicht sicher, ob die Ausstellung überhaupt im Murtal bleibt. "Wir öffnen am 4. Juni, haben eine intensive Inventur hinter uns", so Josef Platzer, Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung der Luftstreitkräfte (GFL). Ins Leben gerufen und aufgebaut hat der Oberst die Ausstellung im Zuge seiner Tätigkeit in der GFL, nun sieht er der Eröffnung gespannt entgegen. "Wir sind froh, dass die Ausstellung erhalten bleibt", freut er sich.
Interne Reibereien zwischen Ministerium, Ausstellung und dem Heeresgeschichtlichen Museum (HGM) in Wien standen in den vergangenen Monaten an der Tagesordnung. Gerüchten zufolge wollte man die Ausstellung ganz nach Wien verlegen. Durch eine groß angelegte Unterschriftenaktion des Tourismusverbandes Aichfeld konnte die Ausstellung gehalten werden. Einziger Wermutstropfen: Das HGM verwaltet nun die Geschicke der Ausstellung und es werden Eintrittspreise verlangt. "Alle Besucher, die das 19. Lebensjahr erreicht haben, müssen drei Euro zahlen. Freien Eintritt gibt es für Soldaten, Mitglieder der GFL und Menschen mit Behinderung", erklärt Platzer. Warum die Ausstellung nun vom HGM verwaltet wird, weiß Direktor Christian Ortner. "Bei der Unterstellung der Militärluftfahrtausstellung unter das Heeresgeschichtliche Museum handelt es sich um einen rein formalrechtlichen Akt, da im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport die Durchführung von Ausstellungen alleinige Aufgabe des HGM ist."
Eröffnung
Ortner wird morgen zur Eröffnung anreisen. Wie es in Zukunft mit der Militärschau weitergeht, beantwortet er so: " Die Ausstellung wird bis zum 21. Oktober geöffnet sein. Was danach passiert, entscheidet Bundesminister Norbert Darabos."








