Auf dass die Bärte wachsen
Stefan und Manuel Geier treffen heute mit dem KAC auf Zagreb.
EISHOCKEY. Des einen Freud', des anderen Leid: Der Spruch trifft auf die Zeltweger Eishockey-Asse Stefan und Manuel Geier (KAC) und Michael Schiechl (Salzburg) zu. Nach vier Siegen und zwei Niederlagen gegen den Meister stehen die Geier-Zwillinge im EBEL-Halbfinale, Schiechl ist draußen.
Für den KAC startet heute um 19.15 Uhr das Semifinale mit der Best-of-Seven-Spielserie - bei Angstgegner Zagreb. "Im Grunddurchgang haben wir alle sechs Partien verloren. Zagreb ist ein Hexenkessel", meint Stefan.
Der Anteil der Geier-Brüder am Semifinaleinzug ist groß. Stefan punktete vier Mal (drei Tore, ein Assist), Manuel fünf Mal (ein Tor, vier Assists). "Mir ist alles voll aufgegangen. Gut gespielt hat aber die ganze Linie!", sagt Stefan.
Der 23-Jährige war im Jänner nach einer Gehirnerschütterung vier Wochen außer Gefecht und kommt gerade rechtzeitig in Hochform. Er hofft, dass der KAC die Hürde Zagreb meistert und sich sein Gesicht noch länger unter dem Play-off-Bart versteckt. Denn Eishockey-Spieler rasieren sich im Play-off traditionell nicht. Erst wenn die Saison aus ist, kommt der Bart wieder weg.
Mit ihren Leistungen wollen sich die Zwillinge auch für das Nationalteam aufdrängen. Vielleicht gibt es bei der WM (Division Ia) im April in Laibach sogar einen Auftritt mit Schiechl.
Zeltweg liegt hinten
Im Eliteliga-Finale unterlag Zeltweg in Weiz im ersten Spiel der "Best-of-Three-Serie" mit 1:4. Es war ein rassiges Duell, Weiz siegte verdient. ALFRED TAUCHER








