Red Bull-Ring im Rahmen, für Anrainer aber zu laut
Nach der offiziellen, Ende Dezember zu ziehenden Bilanz werde man die Ergebnisse der Lärmmessungen am Red Bull-Ring mit Betreiber, Behörde und Land evaluieren.

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Mit einem "Driving Experience Day" hat der Red Bull Ring am vergangenen Wochenende die erste Sommersaison beschlossen. Doch auch für die kalte Jahreszeit ist ein "fahraktives Winterprogramm" geplant. "Die Veranstaltungstage wurden zwar eingehalten, nur in Summe ist es zu laut", zieht Anrainerombudsmann Karl Arbesser eine vorläufige Bilanz. Statt des durchschnittlichen Jahresschallpegels von 61 dB halte man derzeit bei 62,4 dB.
In Summe zu laut
"Lästiger als erwartet, aber grundsätzlich in etwa im Rahmen", fasst Arbesser den offiziell am 15. Mai gestarteten Betrieb in punkto Lärmentwicklung aus Anrainersicht zusammen. Wie prognostiziert, mache der Veranstaltungsbetrieb zusätzlich zur Grundbelastung durch u.a. den Flugbetrieb am Fliegerhorst Zeltweg lärmmäßig "das Tüpfelchen auf dem i" aus. Die vereinbarten Veranstaltungstage wurden zwar eingehalten - eine sonntägliche Exhibition Flugzeug gegen Rennwagen zum Zwecke von Filmaufnahmen wurde aber von Arbesser kritisiert und angezeigt -, in summa sei die Schallbelastung aber zu hoch.
Nach der offiziellen, Ende Dezember zu ziehenden Bilanz werde man die Ergebnisse der Lärmmessungen mit Betreiber, Behörde und Land evaluieren: "Dabei steht sicher nicht die Betriebsbewilligung auf dem Spiel. Es muss aber Planungen geben, wie Überschreitungen zu vermeiden sind." Pönalezahlungen werden nicht schlagend, weil die Tages- und Maximalpegel eingehalten wurden.








