Für große Pläne fehlt ein Hauptsponsor
EV Zeltweg rüstet bereits für die kommende Saison. Die Frage der Liga ist noch völlig offen.
EISHOCKEY. Mit Rang drei hat der EV Zeltweg 2010 das sportliche Ziel in der steirischen Eliteligameisterschaft verpasst. Man darf sich damit trösten, dass man hinter Eisenstadt und Stockerau bestes steirisches Team war. "Nummer eins waren wir mit einem Schnitt von 300 Zuschauern pro Heimspiel", freut sich Obmann Rudolf Steiner über die Treue der Fans trotz des sportlichen Abstiegs.
Mittlerweile laufen die Planungen für die nächste Saison. Trainer Helmut Scheucher macht laut Steiner ebenso weiter wie der Großteil des Kaders. Mit Reinhard Quinz könnte es ein neues Gesicht in der Trainerriege geben. Fix ist, dass der Trainingsumfang gesteigert wird.
Ein Oberliga-Comeback ist kaum realistisch. "Derzeit ist keine Aussicht auf einen Hauptsponsor. Daher können wir keine großen Sprünge machen und werden von unserem Weg, Eigenbauspieler zu forcieren, nicht abgehen. Aber auch dazu brauchen wir Subventionen von Stadt und Land, um den Spielbetrieb, der hauptsächlich auf den Nachwuchs aufgebaut ist, fortzuführen", sagt Steiner.
Am 16. März lädt der steirische Verband die Eliteligaklubs zur Sitzung nach Kapfenberg. Steiner ist gespannt, ob es mit der Eliteliga in der gleichen Form weiter gehen wird. "Vielleicht kommt es zu einer neuen Klasse zwischen Ober- und Eliteliga", spekuliert Steiner. Sehr wahrscheinlich ist laut Verband bereits die Einführung einer neuen, steiermarkweiten Landesliga. ALFRED TAUCHER








