"Es war für mich eine schöne und spannende Zeit"
Schluss mit Landtag: Mit Johann Bacher und Heinz Gach von der Volkspartei verliert das Murtal zwei Mandatare.

Foto © KPÖRenate Pacher von der KPÖ
MURTAL. Renate Pacher von der KPÖ muss sich aus dem Landtag, verabschieden, stimmenmäßig hat es nicht gereicht (siehe oben). Ebenfalls nicht mehr in dem Gremium vertreten sind für den Bezirk Judenburg Heinz Gach und für Murau Johann Bacher, beide ÖVP. Man munkelte zwar im Vorfeld, dass die beiden den Einzug über die Landesliste schaffen könnten - allerdings schienen sie auf dieser erst gar nicht auf. Für Bacher war die Landesliste ohnehin nie ein Thema: "Das wurde herbeigeschrieben", so Bacher, der 24 Jahre als Abgeordneter tätig war. "Es war eine schöne und spannende Zeit", so Bacher. Eine "Reihe von Dingen" zählt Bacher zu seinen Erfolgen, das Hin und Her um die Physioakademie am LKH Stolzalpe habe ihm persönlich leid getan. Über das Ergebnis im Bezirk Murau, wo die ÖVP ein Minus einfuhr, zeigt sich Bacher enttäuscht: "Ich habe mir eigentlich ein Plus erwartet."
Der Zeltweger Heinz Gach saß seit 2005 im Landtag. Er war gestern telefonisch nicht erreichbar.
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Fakten
Geboren am 25. Oktober 1960. Verheiratet. Geboren und aufgewachsen ist Renate Pacher in Knittelfeld, wo sie auch ihren Hauptwohnsitz hat.
Nach der Matura am Gymnasium der Eisenbahnerstadt absolvierte sie ein zweijähriges College zur Chemotechnikerin. Fünf Jahre lang übte sie den Beruf aus, danach KPÖ-Bezirkssekretärin. In ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete, also in den letzten fünf Jahren, übte sie das Amt ehrenamtlich aus.
Hobbys: Lesen, Wandern und Gartenarbeit.







