Der neue Verein ist in Arbeit
Arbeitskreis gegründet, um EV Zeltweg-Nachwuchs zu retten.
EISHOCKEY. 14 Vereinsmitglieder haben am Montag Abend einstimmig beschlossen, dass der EV Zeltweg den Konkursantrag stellt. Während ein Rechtsanwalt an der Umsetzung des Beschlusses arbeitet, bastelt man im Hintergrund an der Gründung eines Nachfolgevereines. "Es wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, der versuchen wird, Funktionäre und Sponsoren zu finden", erklärt der bisherige zweite Obmann und Nachwuchsleiter Manfred Hinteregger.
Im neuen Eishockeyverein soll vor allem der Nachwuchsspielbetrieb mit rund 100 Kindern und Jugendlichen fortgeführt werden. "Es gibt ja keine passende Ausweichmöglichkeit. Und daran, dass unsere Talente 70 Kilometer nach Kapfenberg pendeln müssen, will ich nicht einmal denken", sagt Hinteregger. Für eine Obmanntätigkeit wird er beim neuen Klub nicht zur Verfügung stehen. Für den Fortbestand der Nachwuchsabteilung, die Spieler vom Kindesalter bis zum 20. Lebensjahr umfasst, werde ein Budget zwischen 50.000 und 70.000 Euro benötigt. Subventionen des Landes und des Eishockeyverbandes (für den Leistungszentrumsstatus), ergänzt durch Sponsoren, sollen das Gros abdecken.
"Niemand macht sich derzeit Gedanken, wie man künftig eine Kampfmannschaft finanzieren kann", erklärt Hinteregger in punkto Leistungssport. Derzeit scheint neben den Meisterschaftsspielen in den Nachwuchsligen nur das Antreten in der Eliteliga realistisch. Dabei sollen, wie schon in der abgelaufenen Saison, talentierte Spieler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren eingesetzt werden. ALFRED TAUCHER








