Heimsieg mit letztem Ritt verhindert
Spannung bis zur letzten Sekunde: Mario Bichler siegte beim Casino Grand Prix in Farrach. Barbara Belousek bleibt Gesamt-Führende.

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Vier Tage Reitsport auf hohem Niveau mit 180 Reitern und 360 Pferden bekamen die insgesamt 8000 Zuseher in Farrach geboten. Der Finaltag mit dem Höhepunkt, der dritten Station des Casino Grand Prix, übertraf noch einmal alle Erwartungen.
Stechen.
Auf einem äußerst schwierigen Parcours schafften es neben Alice Janout, Sabine Seeburger-Schranz (beide NÖ) und Mario Bichler (Tirol) mit Hannes Deutsch (RC Edelweiss-Tieber) und Siegfried Schlemmer (RC Winterhof) auch zwei Steirer in das Stechen. Deutsch begann mit einem Abwurf, ehe Schlemmer mit einem Null-Fehler-Ritt die Menge zum Toben brachte.
Kein Fehler.
Nachdem die beiden Damen scheiterten, hatte es Pichler selbst in der Hand, den 2500-Euro-Siegerscheck einzuheimsen. Und er und sein Pferd "Lascar 41" hielten dem Druck stand, blieben fehlerlos und unterboten die Zeit von Schlemmer um mehr als zwei Sekunden. "Mein Pferd war sensationell. Den Vorteil, als Letzter auf den Parcours zu gehen, habe ich perfekt genutzt", analysierte Pichler, der früher für den RC Sachendorf ritt.
Zwei Stationen. Nun folgen noch zwei Stationen, ehe der Gesamtsieger im Casino Grand Prix feststeht. Barbara Belousek (RC Markus) führt weiterhin. In Farrach geht es bereits in zwei Wochen weiter. Dann wird erstmals ein internationales CSI***-Turnier ausgetragen. Ein weiterer Höhepunkt ist garantiert, haben sich doch bereits Hugo Simon und Beat Mändli angesagt.








