180 Flieger nehmen Kurs auf Zeltweg
Land rechnet mit 50.000 Nächtigungen und 15 Millionen Euro Wertschöpfung durch Airpower 09. Dort gibt es täglich neun Stunden Programm - das sich trotz Konkurrenz sehen lassen kann.

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Aus ganz Österreich hatte das Bundesheer am Mittwoch Journalisten auf den Fliegerhorst Zeltweg eingeflogen, um die Werbetrommel für die Airpower zu rühren. Und bot gleich einen Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer am 26. und 27. Juni erwartet: Eine Eurofighter-Rotte schoss lautstark senkrecht in den Himmel, Weltmeister Hannes Arch drehte atemberaubende Pirouetten mit seinem Rennflieger.
180 Luftfahrzeuge. An die 180 Luftfahrzeuge aus 19 Ländern werden an den beiden Airpower-Tagen zu Luft und am Boden zu sehen sein. Jeden Tag gibt es neun Stunden Flugprogramm. Ein Schwerpunkt dabei bildet eine Leistungsschau des Heeres mit seinen Luftstreitkräften: So werden ein Landezwang-Manöver mit Eurofighter und eine Evakuierung mit dem Herkules-Transportflugzeug vorgeführt. Weitere Attraktionen: Hannes Arch liefert sich mit drei weiteren Piloten der Red-Bull-Airrace-Serie ein Rennen, das riesige Awacs-Radarflugzeug wird sowohl im Flug als auch von innen zu bewundern sein. Kleiner Wermutstropfen: Die italienische Kunstflugstaffel "Frecce Tricolore" kommt nicht. "Es gibt am selben Wochenende drei riesige Airshows in Europa", erklärt Bernd Piff, Pilot und Display-Direktor der Airpower 09.
3,6 Millionen Euro kostet die Flugschau - aufgebracht von Land, Heer, Red Bull und weiteren Sponsoren. "In Zeiten großer Herausforderungen muss man auch Impulse setzen", rechtfertigt Streitkräftekommandant Günter Höfler die Ausgaben trotz des knappen Budgets. Immerhin 15 Millionen Euro an Wertschöpfung bleiben in der Region, rechnet Landesvize Hermann Schützenhöfer vor: "Wir erwarten wieder an die 250.000 Zuseher und 50.000 zusätzliche Nächtigungen."











