Asfinag nimmt zwei Schnellstraßen-Projekte in Angriff
Die Asfinag hat Detailpläne für die Schnellstraßen-Neubauvorhaben in der Obersteiermark und der Oststeiermark bzw. im Südburgenland vorgestellt. Im Herbst Baustart für S 7 bei Fürstenfeld, Anfang 2013 für S 36 im Murtal nach Scheifling.

Foto © Fuchs
Der Ausbau der S36 Murtalschnellstraße zwischen St. Georgen ob Judenburg und Scheifling wird Anfang 2012 in Angriff genommen, bereits im Herbst dieses Jahres wird mit dem Bau der S7 Fürstenfelder Schnellstraße von Riegersdorf nach Dobersdorf (Burgenland) begonnen.
Profitieren soll vom Ausbau der S36 werden insbesondere die vom Durchzugsverkehr betroffenen Gemeinden St. Georgen und Unzmarkt, erklärten Gernot Brandtner und Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Baumanagement GmbH. Der Baubeginn für die Unterflurtrasse St. Georgen ist im Februar 2013 vorgesehen (Verkehrsfreigabe Ende 2015), ab Frühjahr 2016 wird an der Unterflurtrasse Unzmarkt und an der Bestandsadaptierung auf vier Spuren mit baulich getrennten Richtungsfahrbahnen gearbeitet. Die Freigabe des gesamten, 7,5 km langen und 180 Mio. Euro teuren Abschnitts ist für Sommer 2018 geplant.
Für den 12 km-Abschnitt zwischen Judenburg und St. Georgen müssen die Planungen wegen umfangreicher Projektänderungen - vornehmlich geologisch bedingt - ab 2013 neu erfolgen, wobei die Asfinag hier auf die vorhandenen Planungen und Untersuchungen zurückgreifen will. Eine Realisierung soll nach 2017 erfolgen.
Bei einem weiteren Schnellstraßen-Projekt, der S7 Fürstenfelder Schnellstraße, ist laut Unternehmen im Herbst dieses Jahres Baubeginn: Für den 15 km langen Abschnitt Riegersdorf - Dobersdorf sind - inklusive 2,9 km langem Tunnel - 435 Mio. Euro veranschlagt, die Verkehrsfreigabe soll Ende 2017 erfolgen. Für die 13 km lange Teilstrecke bis Heiligenkreuz ist der Baubeginn 2015 in Aussicht genommen.
Tunnel-Vollausbauten
Bedeutend sind verkehrs- und sicherheitstechnisch auch die Vollausbauten von Bosruck- und Gleinalmtunnel im Zuge der A9 Pyhrnautobahn: Die zweite Röhre durch den Bosruck soll 2013 freigegeben werden, danach erfolgt die Sanierung der Bestandsröhre (Gesamtkosten knapp 290 Mio. Euro), die zweite Röhre des Gleinalmtunnels soll 2013 - 2019 um 223 Mio. Euro neu gebaut werden (Gesamtkosten inkl. Sanierung der Bestandsröhre 316 Mio. Euro).







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