Mateschitz als Kitt für die Regierer
Erst nach dem endgültigen Aus für das Projekt wird offiziell mit der Suche nach Schuldigen begonnen werden.

Foto © APAStreit vorprogrammiert: Schützenhöfer und Voves
So wie schon die Pressefoyers nach den letzten Regierungssitzungen im Land werden auch die Auftritte am kommenden Montag eher davon bestimmt sein, was außerhalb der Landesregierung geschieht als was diese an Pflichtprogramm abhakt.
Fall Spielberg. Der Montag steht jedenfalls im Zeichen des Projekts in Spielberg, nachdem die Spitzen der Politik zu einem letzten, klärenden Gespräch mit den Investorenvertretern zusammentreffen. Noch sind Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ), Landehauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (beide ÖVP) in einem Boot, aber spätestens nach einem allfälligen Platzen des Projekts wird die Suche nach den Schuldigen beginnen. Red-Bull-Eigentümer Didi Mateschitz ist kurioserweise der Kitt der mehr als brüchigen Zwangskoalition - solange die Hoffnung besteht, dass sich unter seiner Federführung noch irgendetwas tut, wird keiner der beiden Streithansln das Nest beschmutzen.
1,5 Millionen. Auf Antrag von Voves wird die Landesregierung am Montag 1,5 Millionen Euro als Abgeltung für die vielen Sturm-Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren im Land locker machen. Ein Polster von weiteren 500.000 Euro ist für weitere "Soforthilfemaßnahmen der Katastrophenschutzbehörden" vorgesehen. Die ÖVP stimmt dem selbstverständlich zu. 10.274 Manntage haben die Einsatzorganisationen bis 1. Februar bereits investiert.









