Josef Herk über den Wirtschaftsfaktor Spielberg
Josef Herk aus Knittelfeld ist Präsident der steirischen Wirtschaftskammer.

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1. Wie beurteilen Sie das Projekt Spielberg aus Sicht der Wirtschaft?
JOSEF HERK: Das Projekt ist etwas ganz Besonderes, vor allem, weil mit Didi Mateschitz ein privater Investor engagiert ist und für die Region positive Impulse setzt. Man spürt richtig, dass sich etwas tut. Das ist psychologisch für die Wirtschaft und die Bevölkerung in der Region wichtig, und es ist auch ein Werbefenster in die ganze Welt.
2. Welche Wirtschaftszweige profitieren am meisten?
HERK: Stark hat die Bauwirtschaft gleich zu Beginn profitiert und für die regionale Wirtschaft frischen Wind gebracht. Jetzt sieht man ebenso große Erfolge im Tourismus. Natürlich ziehen andere Branchen nach. Mehr Gäste bringen den Branchen aus Handel und Verkehr mehr Geschäft und sichern sowie bringen Arbeitsplätze.
3. Sie wohnen selbst nahe des Red-Bull-Rings. Ist stimmungsmäßig alles eitel Wonne oder hören Sie auch negative Stimmen, etwa wegen Lärms?
HERK: Beschwerden höre ich nicht. Im Gegenteil, jeder ist froh, dass sich in der Region etwas tut, und es ist schön, wenn man Gäste begrüßen kann. Die Aufbruchsstimmung ist sichtbar. International spielen wir durch das Projekt im Konzert mit den Großen ganz vorne mit.









