Vor dem Abschied das Maß aller Dinge
Andreas Meklau fährt derzeit die Konkurrenz in Grund und Boden. Doch das Karriereende naht.
MOTORSPORT. Nicht zu stoppen ist momentan Andreas Meklau beim Alpe Adria Cup, sowie der polnischen und internationalen österreichischen Motorradmeisterschaft. Bei der Fortsetzung der drei Rennserien in Most (Tschechien) wurde der Spielberger erneut sowohl in Stocksport-1000- als auch in der Superbike-Klasse in allen drei Serien als Sieger abgewunken. Meklau fuhr ein halbes Dutzend Siege ein. "Ich schwebe momentan auf Wolke sieben und genieße es voll. An den letzten drei Rennwochenenden waren es jetzt 18 Siege in Serie. Und den Superbike-Gesamtsieg in der internationalen österreichischen Meisterschaft habe ich auch schon in der Tasche", erklärt Meklau.
Der Suzuki-Pilot ist nicht nur seiner Konkurrenz in den drei Rennserien eine Nummer zu groß, sondern, wie die Rundenrekorde in Most und am Slovakia Ring bestätigen, momentan auf zwei Rädern das Maß aller Dinge. In Most war Meklau mit 1:35,4 Minuten der erste Superbike-Pilot, der die Schallmauer von 1:36 gebrochen hat.
Abschied ist fix
Eine ähnliche Siegesserie hatte er vor 15 Jahren mit elf Siegen in der österreichischen Superbike-Meisterschaft. Jetzt freut sich der 44-Jährige schon auf die Fortsetzung der Rennserien in Poznan (Polen) und vor allem auf das Heimspiel im August am Red Bull Ring. Direkt vor seiner Haustüre steht dabei nicht nur das Saisonfinale der internationalen österreichischen Meisterschaft auf dem Programm, sondern auch ein Gaststart in der deutschen Superbike-Meisterschaft. "Trotz aller Erfolge bleibt es dabei, dass ich am Red-Bull-Ring nach 25 Jahren meinen Abschied vom Rennsport feiern werde. Höchstens als Gastfahrer werde ich das eine oder andere Rennen bestreiten", sagt Meklau. ALFRED TAUCHER








