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    Zuletzt aktualisiert: 26.04.2011 um 20:05 UhrKommentare

    ATB sucht Lebensretter

    Beim obersteirischen Motorenhersteller Austria Antriebstechnik brennt der Hut. Die jüngsten Zahlen sind zwar gut, die Verluste haben aber schon mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgefressen.

    Foto © Fröhlich

    Der obersteirische Elektro-Motorenhersteller ATB Austria Antriebstechnik, eine Abteilung der insolventen A-Tec, hält Mitte Mai ein Aktionärstreffen ab, dessen einziger Tagesordnungspunkt darin besteht, den Aktionären mitzuteilen, dass der Verlust des Jahres 2010 höher ausfallen wird als 13,4 Millionen Euro, das ist die Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft. Damit wird dem Paragrafen 83 des Aktiengesetzes Genüge getan, der dem Vorstand eine solche "Anzeige" auferlegt.

    Besteht unter den Aktionären Einigkeit über eine Kapitalspritze für das Unternehmen, wird bei solchen Hauptversammlungen üblicherweise eine Kapitalerhöhung beschlossen. Ein solcher Tagesordnungspunkt fehlt aber am 16. Mai. Dass damit das Schicksal der ATB besiegelt ist, wird in der A-Tec, die die Öffentlichkeitsarbeit für ATB macht, allerdings abgestritten. "Dr. Kovats und DI Schmidt denken sehr wohl über eigenkapitalwirksame Maßnahmen nach", hieß es gestern.

    Die genaue Verlusthöhe dürfte allerdings auch Mitte Mai noch nicht bekannt sein, da die Zahlen bis Ende Mai verschoben wurden. Die Verluste dürften aber höher als die Hälfte des Grundkapitals sein, was Aktivitäten des Unternehmens zwingend erforderlich macht. Die Verluste seien nicht auf das operative Geschäft, sondern auf hohe außerordentliche Abschreibungen auf die in den vergangenen Jahren zugekauften Beteiligungen zurückzuführen, hieß es.

    Franz Blantz vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) in Graz erklärte, er erwarte, dass sich das Schicksal der ATB wohl bei der Investorensuche der A-Tec ergeben werde. Zahlungsengpässe der ATB, die in Spielberg mit rund 500 Mitarbeitern kleinere Elektromotoren produziert, seien ihm keine bekannt.

    Laut Blantz müsse die Verlustanzeige gemäß Aktiengesetz auch nicht unbedingt zu einer Rekapitalisierung führen. Gebe es eine "positive Fortführungsprognose", liege nicht zwingend ein "insolvenzrechtlicher Tatbestand" vor.

    Die ATB hatte zu Wochenbeginn bekannt gegeben, dass das operative Geschäft im 1. Quartal 2011 besser ausgefallen sei als angenommen. Für einige Segmente würden sogar Kapazitätserweiterungen überlegt.


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