Eine Auszeit von Tweraser
Kein Geld, kein Team: Gerhard Tweraser muss ein Jahr pausieren.

Foto © KKHarte Zeiten für Gerhard Tweraser
Einen doppelten Rückschlag hat es für Gerhard Tweraser in seiner Motorsportkarriere gegeben. Werner Gröbl hat sich beim 20-Jährigen als Manager verabschiedet und damit gibt es für den Spielberger auch kein Cockpit für die diesjährige ATS-Formel-3-Rennserie.
Enttäuschung. "Werner Gröbl hat zu mir gesagt, dass er nur Projekte fördert, die Erfolg haben und Gewinn bringend sind", ist Tweraser, er hat im Vorjahr zwei ATS Formel 3-Cuprennen gewonnen, über den Rückzug seines bisherigen Managers und Mentors sehr enttäuscht. Mit seinem Ausstieg fallen auf Anhieb 30.000 Euro vom Tweraser-Budget weg. Die von der Moser Medical Group zugesagten 50.000 Euro gelten nur für eine gesamte Rennsaison und stehen daher auch nicht zur Verfügung. "Ich habe meinen Präsenzdienst abgeleistet und werde wieder als KFZ-Techniker arbeiten", hat Tweraser wenigstens berufliche Perspektiven.
Hoffnung lebt. Trotz des aktuellen Rückschlags hat der Motorsportler die Hoffnung auf eine Formel-Karriere nicht aufgegeben. "Ich werde versuchen, ein neues Management und neue Sponsoren zu finden", hofft Tweraser auf eine Rückkehr im nächsten Jahr. So nebenbei spekuliert der Spielberger, dass er heuer im Tourenwagensport einspringen könnte, falls in einem Team Not am Mann ist.
Arbeit an Fitness. Auf jeden Fall wird Gerhard Tweraser am Formel-1-Simulator von Walter Penker in Fohnsdorf und an seine körperliche Fitness arbeiten, um jederzeit renntauglich zu sein.








