Kastelruther Spatzen: Fehlstart am Ö-Ring
Am Rennstreckengelände in Spielberg sollten Kastelruther Spatzen am 4. Juli gastieren, doch das Konzert platzte. Ersatzschauplatz ist Fohnsdorf.

Foto © APDie Kastelruther Spatzen sollen im Juli in Fohnsdorf statt in Spielberg auftreten
Es war als musikalische Einbegleitung für den Wiederaufbau des Österreichringes gedacht, doch der Versuch ist gründlich gescheitert. Am 4. Juli sollten die Kastelruther Spatzen auf dem Rennstreckengelände in Spielberg auftreten.
Konzert. Die Idee für ein Konzert der Volksmusikstars im Aichfeld kam zustande, nachdem Kastelruther-Chef Norbert Rier und der in Fohnsdorf lebende Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch auf einem Flug von Innsbruck nach Wien zusammentrafen. Die beiden verstanden sich gut, schließlich ist Norbert Rier als Haflingerzüchter selbst Bauer. Per Handschlag wurde fixiert: "Mir moch ma a Konzert."
Spielberg. Grillitsch kam auf die Idee, das Rennstreckengelände in Spielberg als Schauplatz zu wählen. Das Konzert wurde teilweise schon beworben. "Die Leute sollten wieder Ring-Luft schnuppern, und es sollte ein Zeichen sein, dass die Region hinter dem Wiederaufbau steht", sagt Fritz Grillitsch. Guter Plan, bloß eines blieb unberücksichtigt. Der Ring ist derzeit noch eine Ruine; tausende Kastelruther-Fans ins Gelände zu lassen, wäre zu gefährlich. Und: Im Juli läuft mit großer Wahrscheinlichkeit bereits der Umbau. Also konnte Hausherr Red Bull das Konzert nicht gestatten.
Organisatoren. Veranstalter ist das Forum Land, eine dem Bauernbund nahestehende Plattform. Den Organisatoren blieb nichts anderes übrig, als rasch einen Ersatz-Schauplatz zu suchen. "Wir weichen auf das Fahrtechnikzentrum in Fohnsdorf aus, der Termin 4. Juli bleibt gleich", sagt Markus Habisch vom Forum Land auf Anfrage. Er rechnet mit 5000 Besuchern. Freilich ist auch der Termin etwas unglücklich gewählt. Am 5. Juli, einen Tag nach dem Konzert in Fohnsdorf, sind die Kastelruther neben vielen anderen Gruppen Gäste bei einem Volksmusikfest in Leoben - und dort ist der Eintritt im Gegensatz zu Fohnsdorf frei.









