"Ressourcen nehmen ab, Möglichkeiten bleiben gleich"
Johannes Freitag, neuer Pastoralamtsleiter der Diözese, setzt auf qualitative Seelsorge und Neue Medien.

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In der Lebenswelt der Menschen präsent zu sein und die Qualität des kirchlichen Angebots zu halten, sind die zentralen Anliegen, die der neue Pastoralamtsleiter Johannes Freitag gestern bei seiner offiziellen Vorstellung formulierte.
"Wir müssen uns die Frage stellen, wo es Lebenseinheiten gibt", so der 39-Jährige - er ist das jüngste Mitglied der Diözesanleitung. In vielen Bereichen blicke man heute über die Ortsgrenzen hinaus, darum sei das auch für die Glaubensvermittlung und -verkündung ein durchaus gangbarer Weg. Mittel zum Ziel sollen dabei auch die Neuen Medien sein, mit deren Hilfe Vernetzung vereinfacht werde. "Die Ressourcen nehmen ab, die Möglichkeiten bleiben aber die gleichen."
Vorgestellt wurde gestern auch die neue Herbstkampagne. Unter dem Motto " . . . will ich nicht!" versucht die Diözese, Antworten zu geben auf die Fragen Ehrenamt, Korruption, Gewalt, Missbrauch oder Fremdenhass. "Damit wird gezeigt, dass nicht Ohnmacht und Resignation unser Handeln dominieren, sondern dass die vielen kleinen Beiträge der Ehrenamtlichen Beiträge gegen solch große Probleme sind."








