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    Zuletzt aktualisiert: 02.11.2009 um 20:31 UhrKommentare

    Geister bekehren das Ekel

    Theater Seckau spielt "Die Geister der Weihnacht". Hermann Wachter brilliert in der Hauptrolle.

    Foto © Privat

    Seit einiger Zeit kommt einem das sehr bekannt vor: Geldmaximierung, Raffgier, keine Rücksicht auf sozial Schwächere. Folgerichtig flackert das Thema Krise auch im guten, alten Stück "Die Geister der Weihnacht" von Charles Dickens zwischendurch auf. Wolfgang Puchleitner hat eine Fassung für das Theater Seckau geschrieben, selbst Regie geführt und die Gesamtleitung übernommen - mit Erfolg, wie dieser Tage die Premiere im Festsaal der Abtei bewiesen hat.

    Der Seckauer Hermann Wachter schlüpft in die Rolle des Herrn Skrutsch, jenes erfolgreichen Geschäftsmannes, der nur ans Geld denkt. Deshalb ist ihm auch Weihnachten ein Gräuel, er schmeißt Spendensammler hinaus, und: "Wer fröhliche Weihnachten wünscht, dem sollte man seine unbezahlten Rechnungen ins Maul stopfen." Und was nimmt sich so ein Mensch für den Weihnachtsabend vor? Eh klar, Sparbücher lesen.

    Markenzeichen

    Hermann Wachters aufgezwirbelter Schnurrbart, im normalen Leben sein Markenzeichen, macht sich auch auf der Bühne gut. Aber das alleine wäre zu wenig, deshalb trifft es sich, dass Wachter brillant agiert, was Gestik und Betonung betrifft. Wenn er seine Bösartigkeiten mit immer höher werdender Stimme loswird, kann sich das Publikum das Lachen nicht verbeißen. Regisseur Wolfgang Puchleitner hat eine solide Produktion auf die Bühne gebracht, die die Hauptbotschaft des Stückes gut ans Publikum bringt: Dass es sich mit gutem Herzen wesentlich besser lebt als mit bösem.

    Herrn Skrutschs Sinneswandel ruft der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Martinz (Erich Koroschetz) hervor, der als Skrutschs höheres Ich ein zweites Mal glänzt. Am Weihnachtsabend erscheint Martinz und schickt zwei Weihnachtsgeister (Johannes Fröhlich, Thomas Stocker), die dem Ekel die Augen öffnen und es in einen gütigen Menschen verwandeln.

    Gut auch Berno Temmel in der Rolle des Sekretärs Krätschmer und Rainer Trinkl als Skrutschs Neffe, witziges Talent beweist Sonja Gmeiner als Haushälterin. Das Theater geht mit dem Stück nun auf Tournee (siehe Infobox).

    JOSEF FRÖHLICH

    Fakten

    Termine für "Die Geister der Weihnacht": 7. November: Bad Vöslau; 12. November: Judenburg, Veranstaltungszentrum; 13. November: St. Lorenzen/Mürztal; 20. November: St. Margarethen/Knd.; 21. und 27. November: Graz; 28. November: Fernitz; 3. und 8. Dezember: Seckau; 5. und 6. Dez.: Naas.

    Info: Tel. 0664-510 71 33; www.theater.seckau.at

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