Baugeschichte der Kirche Maria Lebing
Seit jeher ist die Wallfahrtskirche ein wichtiger Ort des Feierns und Betens.

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Laut einer im Jahr 1673 verfassten Tafel mit der Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Lebing wurde im Jahr 1409 "am Lebern" eine Kapelle durch den Seckauer Bischof Friedrich II. von Perneck geweiht. 1472 entstanden zwei neue Altäre und ein Hochaltar. Dieser wurde aber 1532 von einer türkischen Streifschar verwüstet und erst 50 Jahre später wiederhergestellt.
Im 17. Jahrhundert wurden der Dachstuhl renoviert und die Pestkapelle errichtet. Die Johannes-Nepomuk-Kapelle entstand 1732. Rund 30 Jahre später zählte die Kirche zwischenzeitlich fünf Glocken (heute sind es drei). 1770 erfolgte die völlige Barockisierung des Kircheninneren, wobei die gotischen Architekturelemente abgeschlagen wurden. Dadurch wurde eine einheitliche Freskoausmalung möglich, die Josef Adam von Mölck 1772 ausführte. Die Fresken zeigen einen Marienzyklus, unter anderem Szenen des Wunder wirkenden Mariengnadenbildes von Maria Lebing.
1841 ist dann der Hochaltar neu gefasst worden, in den Jahren 1987 und 1988 wurde die Kirche innen und außen umfassend renoviert.








