Künstlersymposium Seckau: "Ort spiritueller Begegnungen"
Luise Kloos, vielseitige, stets innovative Künstlerin und Initiattorin von "next", Verein für Bildende Kunst, organisiert heuer zum elften Mal in der Seckauer Benediktinerabtei ein Künstlersymposion.

Foto © KKLuise Kloos Initiattorin von "next"
Warum gerade in Seckau?
KLOOS: Das Schöne hier ist, dass seit den Zeiten von Otto Mauer in den 1950er-Jahren oder von Herbert Boeckl, der hier mehr als acht Jahre an "seiner" Kapelle gearbeitet hat, Seckau immer schon ein Ort der Stille und ein Ort der Inspiration gewesen ist.
Wer sind in diesem Jahr die Referenten?
KLOOS: Vor allem Paul Rotterdam. Er kommt als, wenn man so will, Mann der ersten Stunde und als in Leoben Aufgewachsener immer wieder gerne aus den Vereinigten Staaten, wo er seit Jahrzehnten lebt, in seine Heimat. Und zwar nicht nur, um künstlerische Ezzes zu geben, sondern auch um über das "Abstrakte in der Malerei" und über die "Unmittelbarkeit des Dargestellten" in der Kunst zu sprechen. Darüber hinaus halten der Abt selbst und auch Pater Severin Schneider Vorträge über spirituelle Themen.
Wie viele Teilnehmer gibt es heuer?
KLOOS: Wir haben etwas reduziert und stehen derzeit bei sechs bis acht, die innerhalb von vierzehn Tagen hier arbeiten.
Was ist das Hauptanliegen von "next"?
KLOOS: Unserem Verein gelingt es immer wieder - und das darf ich mit Stolz sagen -, ganz neue Besucherschichten anzulocken. Wir legen dabei großen Wert auf die Begegnung von Künstlern mit dem Publikum. So auch bei der heurigen Werkschau.
Finissage "Vor Ort": 22. August, 18.30 Uhr, Benediktinerabtei Seckau. Paul Rotterdam ist anwesend.








