Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
21. Mai 2013 12:20 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
"Wird auf   Augenhöhe   verhandelt" Knittelfeld will in Titelkampf eingreifen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus St. Wolfgang-Kienberg und Umgebung Nächster Artikel "Wird auf   Augenhöhe   verhandelt" Knittelfeld will in Titelkampf eingreifen
Zuletzt aktualisiert: 04.07.2012 um 20:30 UhrKommentare

Was tun, wenn's brennt?

Katastrophenmanager aus 20 Nationen trainieren auf der Seetaler Alpe. Den heuer einzigen Kurs leitet Österreichs Verbindungsmann zur UNO.

Weltumspannendes Katastrophenmanagement am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe: Brigadier Alois Hirschmugl (links) trainiert 32 Teilnehmer aus 20 Nationen von Südkorea bis Amerika

Foto © PrivatWeltumspannendes Katastrophenmanagement am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe: Brigadier Alois Hirschmugl (links) trainiert 32 Teilnehmer aus 20 Nationen von Südkorea bis Amerika

Sie durchpflügen das Gelände am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe, finden das Bild eines gesprengten Hauses. Oder von explodierenden Containern voller Schießpulver. Was tun? Übungsannahme auf der Alpe, wo diese Woche 32 Katastropenmanager aus 20 Nationen die richtige Handhabung für den Ernstfall trainieren. Am Schalthebel sitzt Brigadier Alois Hirschmugl, jener Mann, nach dem die UNO bevorzugt schreit, wenn es irgendwo auf der Welt brennt. Bei acht UNO-Einsätzen war er bisher dabei, oben erwähntes Containerunglück passierte tatsächlich auf Zypern.

Dieser heuer weltweit einzige Kurs lehrt Theorie und Praxis, Österreich steht im Mittelpunkt des Katastrophenmanagementtrainings der Vereinten Nationen. Erstmals ist das Ganze eine Kooperation des Landes mit dem Österreichischen Bundesheer. Höchstes Augenmerk gilt dem "On Site Operations Center" (OSOCC), wichtiges Element bei Großkatastrophen. Alois Hirschmugl informiert über Methoden, die Nutzung neuer Technologien und Satellitenbildern, Drohnen. "Wir trainieren, wie man Informationen visualisiert." Handhabung international angewendeter Geoinformationssysteme, nennt sich das.

Analyse

Praktisch erkunden die Teilnehmer am Tüpl rund 40 verschiedene "Schadstellen", eben per Foto dokumentiert. Diese Katastrophen müssen analysiert, die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Also wo Prioritäten setzen, welches Team schicke ich wohin und in welcher Reihenfolge? "Es geht um die Koordination der internationalen Teams", erklärt Hirschmugl. Welche Kräfte werden für welche Katastrophe gebraucht, welche Hunde.

Das Gelände des Truppenübungsplatzes bewertet Alois Hirschmugl als optimalen Trainingsort. Überhaupt soll die Steiermark als internationale Ausbildungsstätte für Katastrophenmanagement in Österreich positioniert werden. Nachhaltige Verpflegung kommt dabei nicht zu kurz: Bauern liefern Spezialitäten aus der Region auf die Alpe.

BETTINA OBERRAINER

Gemeindewetter

  • Dienstag, 21. Mai 2013
    • Min: -1°C
    • Max: 14°C
    • Nsw.: 45%
    Bewölkt
  • Mittwoch, 22. Mai 2013
    • Min: 1°C
    • Max: 13°C
    • Nsw.: 55%
    Regenschauer
  • Donnerstag, 23. Mai 2013
    • Min: 2°C
    • Max: 8°C
    • Nsw.: 70%
    Regenschauer
Dreitagesprognose aufs Handy!
SMS mit WETTER 8742 an 0900 872 872. 0,30 €/SMS

Events der Umgebung



Babys aus der Gemeinde

Hochzeiten/Jubiläen

Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.

Leserfotos aus der Gemeinde

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang