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Erfolg - fast auf der ganzen Linie
Obdacher Rodelasse haben sich beim Weltcup-Auftakt in St. Sebastian ausgezeichnet geschlagen.

Foto © Niki Wagner/ÖRV Pressestelle Sieger unter sich: Michael Scheikl (m.) und Gerald Kammerlander (L.) siegten, Thomas Schopf wurde Dritter.
Die rot-weiß-roten Naturbahnrodler haben beim Weltcup-Auftakt in St. Sebastian mit dem ersten Sechsfach-Sieg einer Nation Sportgeschichte geschrieben. Mit Platz drei hat auch Thomas Schopf das Seine beigetragen. "Es war meine erste Medaille im Weltcup", freut sich der Obdacher, der schon Einsitzer-Vizeeuropameister war, im Weltcup aber noch nie so gut platziert gewesen ist.
Bestzeit. Nach dem ersten Lauf noch auf Rang sechs, hat der 19-Jährige im zweiten Lauf aufgedreht und für die Bestzeit auf der Sigmundsberg-Strecke im Mariazellerland gesorgt. Am Ende haben nur 15 Hundertstel auf die Ex-aequo-Sieger Michael Scheikl und Gerald Kammerlander und damit den ersten Weltcupsieg gefehlt. Schopf hat sich damit trotz Qualifikationsdruck (er musste in den Trainingsläufen in St. Sebastian erst ein Teilnahmeticket für den Weltcupauftakt lösen) behaupten können und quasi ein Versprechen für den restlichen Saisonverlauf abgegeben.
Knoten gelöst. "Mir ist ein Stein von Herzen gefallen, und ich glaube, dass mir jetzt auch im Weltcup der Knopf aufgegangen ist", erzählt Schopf, der beim nächsten Weltcupbewerb in Umhausen am kommenden Wochenende ohne Qualifikationsdruck auf eine weitere Leistungssteigerung hofft.
Zufriedenheit. Zufrieden mit ihrer Leistung beim Weltcup-Comeback (nach ihrer immerhin einjährigen Renn-Abstinenz) durften auch Andreas und Christian Schopf mit ihrem vierten Platz im Doppelsitzerbewerb sein. "Dass wir gleich beim Comeback die schnellsten Österreicher sind, war sicher nicht zu erwarten", sagt Andreas Schopf, der aber trotzdem dem nur knapp verpassten Stockerlplatz ein wenig nachtrauert. Das Brüderpaar aus Obdach hat sich also sofort wieder an der Weltspitze zurückgemeldet und peilt schon in Umhausen eine weitere Rangverbesserung an. "In der Kurventechnik ist noch einiges drin. Wir sind zu eng, zu direkt gefahren", meint Christian Schopf und verweist damit auf das noch vorhandene Verbesserungspotenzial.
Wehrmutstropfen. Einziger Wermutstropfen für das Obdacher-Rodlerlager war beim Weltcupauftakt im Mariazellerland das Scheitern in der Qualifikation von Christina Götschl. Die Sportgymnasiastin aus St. Wolfgang-Kienberg hat das direkte Trainingsduell gegen die Niederösterreicherin Katrin Mladek verloren. Ob die SC Obdach-Rodlerin für Umhausen erneut eine Weltcup-Qualifikationsgelegenheit bekommen wird oder ein Start beim kommenden Intercontinental Cup-Heimrennwochenende im Obdacher Kollergraben ins Haus steht, ist derzeit noch nicht entschieden



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