Alles andere als altes Eisen
Manfred Heit war beim Wien-Marathon zweitbester Österreicher.
LAUFSPORT. Mit Rang 26 hat Manfred Heit beim Vienna City Marathon unter rund 36.000 Teilnehmern erneut bestätigt, dass er mit 45 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Der Oberwölzer war nach 2:32:30 Stunden zweitbester Österreicher, bester Steirer und Sieger der Altersklasse M45. Obwohl er seine bisherige Topplatzierung beim Wien-Marathon aus dem Jahr 2007 um neun Ränge verfehlt hat, war Heit im Ziel rundum zufrieden: "Es war der bestbesetzte Wien-Marathon in der Geschichte. Trotz kühler Temperaturen und starkem Wind habe ich genau die Zeit erreicht, die ich laufen wollte. Nachdem ich sehr viel alleine gelaufen bin, war es nicht möglich eine noch schnellere Zeit ins Ziel zu bringen".
Der Marathonspezialist, der für den Atus Knittelfeld startet, ist mittlerweile gerade dabei, sich von den körperlichen Strapazen zu erholen. Seine berufliche Tätigkeit als Schalungsbauer bei seinem Arbeitgeber in Niederwölz hat er auch schon wieder aufgenommen. Seine sportliche Marschroute sieht heuer noch zwei weitere international besetzte Marathons vor. "Am 2. Juni starte ich in Stockholm, wo ich wieder eine Zeit um 2:32 Stunden laufen möchte. Außerdem trete ich noch beim Wachau-Marathon Ende September an", erzählt Heit.
Zwischen den beiden Bewerben wird der mehrfache Holzstraßenlauf-Sieger auch bei seiner Heimveranstaltung in St. Peter/Kammersberg am 4. August dabei sein. Und dort einmal mehr bestätigen, dass er trotz seines Amateurstatus zu den besten rot-weiß-roten Langstreckenläufern zählt. ALFRED TAUCHER








