Eine Vielzahl feiner Leckerbissen
In St. Peter ob Judenburg wurden akademische Weihen gefeiert, in Apfelberg tagte das hohe Saugericht, in Mariahof explodierte ein Ochsenschwanz und in Judenburg erhob eine Oma ihre Stimme für jene, die nicht gerne gehört werden.

Foto © PrivatKnappenwirt Michael Lohr und seine künftige Ehefrau Marina Irgolic
Kreatives zum Wein
Sechs Gänge kreierte der Mariahofer Knappenwirt Michael Lohr zu von Winzer Leo Alzinger präsentierten Weinen. Unter anderem probierten IBS-Chef Klaus Bartelmuss, Golfclub-Präsidentin Eva Auer und Günther Egger (Austin Powder) Lauchcrème, Explodierenden Ochsenschwanz, Pochiertes Hirschkalbfilet und Ofennudel.
Sauschädelverhandlung
Sauschädelverhandlung in Apfelberg: 16 Angeklagte und Johann Hatz als Dorfpolizist, Josef Schicho als Staatsanwalt und Fritz Gruber als Starverteidiger aus den USA. Die Organisatoren des Spektakels: Erwin Grangl und Rudolf Sattler.
Styria Federn ließ sich vom Walzwerk nicht auf das Glatteis führen
Betriebsrat Heinz Trattner organisierte, und zahlreiche Moarschaften der Betriebe Stahl Judenburg und Styria Federn begaben sich auf der Anlage des ESV Liechtenstein aufs Glatteis. Das siegreiche Team stellten Walter Weber, Gerald Pojer, Gerhard Traffler und Alfred Haingartner vom Federnwerk, dahinter "walzten" Heinz Trattner, Mario Schweiger, Kurt Trattner und Karl Schmied. Dritter Platz für Franz Pojer, Gernot Pichler, Josef Reiter und Manfred Keller.
Mit von der Partie: Betriebsräte Roland Rohrbacher, Reinhard Sprung und Albin Koini.
Sozialkritisches zum Lachen
"Ansichtssache": Auch nach sieben Jahren auf der Bühne bringt die Ermi Oma ausverkaufte Säle zum Lachen. Diesmal im Veranstaltungszentrum Judenburg. Das Publikum erfährt vom Urlaub in der Toskana oder der Weihnachtszeit im Altenheim.
Dabei schuf der gebürtige Knittelfelder Markus Hirtler die Oma, um seine Stimme für Menschen zu erheben, die nicht gerne gehört werden. Er weiß als ehemaliger Pfleger und Sozialmanager, dass bei Betreuung im Minutentakt die Menschlichkeit oft auf der Strecke bleibt.
Der Reinerlös kommt unter dem Motto "Helfen hilft" stets karitativen Zwecken zu Gute.
Unerhört gut, schwer preisverdächtig
Schweighofers "Bacchantischer Dankgottesdienst" in Furth.
Ein triumphal zu Ende gebrachtes, turbulentes Jahr 2010 wollte gediegen gefeiert werden: den Sechziger überstanden, das zweite Doktorat in der Tasche, die Ehefrau im Ruhestand willkommen geheißen. So kam es, dass Eberhardt Schweighofer, Judenburgs Stadtmusikdirektor außer Dienst, und seine Frau Ursula Schweighofer Freunde und Wegbegleiter zu einem "bacchantischen ganzheitlichen Dankgottesdienst" in die lukullischen Hallen der Vroni Stocker in St. Peter ob Judenburg geladen hatten. Schweinsbraten und den bombigsten Apfelstrudel unter der Further Sonne tischte sie auf.
Unübertrefflich und schwer preisverdächtig der erste Akt, als der Gastgeber ganz in seinem Element als geisteswissenschaftlich umfassend gebildeter Entertainer die Gratulantenschar vorstellte: Ein "globalisierter Meereszahnarzt" war darunter, ein allwissender Awi und eine Prinzipalin - natürlich Knittelfelds Stadtmusikdirektorin Lore Schrettner. Altbürgermeister Peter Schlacher mit seiner Frau Marli Schlacher waren da, die Musikpädagogen Erika und Manfred Uggowitzer, auch Hermann Schlacher. Ärzte, Dozenten und ehemalige Musikschüler - welche ohne diese Ausbildung "nie das geworden wären, was sie heute sind". An diesem Abend waren alle jedenfalls unerhört gut unterhalten. B. OBERRAINER









