Lkw schob Schülerbus über Böschung
Eine Schülerin und Buslenkerin verletzt. Äste-Haufen bewahrte Bus vor Absturz.

Foto © Polizei
Schock für sieben Schulkinder der Volksschule Pack und für die Lenkerin des Schülerbusses: Auf der Heimfahrt von der Schule rutschte gestern gegen 12.15 Uhr auf der Kärntner Seite der schneebedeckten Packer Bundesstraße ein Lkw-Sattelzug auf den Bus zu.
Kontrolle verloren. Der Lkw-Lenker - ein Kraftfahrer (31) aus St. Marein bei Knittelfeld - hatte auf dem nassen, glitschigen Schnee die Kontrolle über das Schwerfahrzeug verloren. Als der Schülerbus im Gemeindegebiet von Preitenegg (Lavanttal) um eine Rechtskurve fuhr, schlitterte der Lkw seitlich gegen den Transporter und schob ihn regelrecht über die Straßenböschung hinunter.
Eine achtjährige Schülerin und die 49-jährige Buslenkerin - beide aus Edelschrott - erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Die restlichen sechs Schulkinder kamen bei dem Unfall mit dem Schrecken davon.
Weinen. "Zum Glück ist der Schülerbus an aufgehäuften Ästen, die von Schlägerungsarbeiten stammen, hängen geblieben. Sonst hätte sich der Kleintransporter überschlagen und wäre weiter in den Wald abgestürzt", schildert Abteilungsinspektor Herbert Schweiger von der Polizeiinspektion Preitenegg den glimpflichen Ausgang des Unfalls. "Ein paar Kinder haben vor Schreck geweint, aber alle Beteiligten waren heilfroh, dass nicht mehr passiert ist." Rettung und Notarzt versorgten die beiden Verletzten und lieferten sie in das LKH Wolfsberg ein. Die Feuerwehr Pack rückte zur Bergung des beschädigten Schulbusses an.
Ersatzbus. "Der Bürgermeister der Gemeinde Pack organisierte sofort den Heimtransport der sechs Schulkinder mit einem Ersatzbus", berichtet Schweiger. Der Schülerbus fährt deshalb über Kärntner Gebiet, da Streusiedlungen der Gemeinde Pack - wie Hebalm und Pack-Winkl - nur auf diesem Wege erreichbar sind.








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