Mit gebrochener Rippe auf Platz zwei gerast
Der Neumarkter Bernhard Walzer duellierte sich beim Herbstenduro mit Rudi Pöschl (Tirol) um den Sieg.

Foto © GEPA/Sujet
Als Rekordveranstaltung in der sechsjährigen Geschichte gilt das heurige Herbstenduro in St. Georgen/Judenburg. "270 Teilnehmer und mehr als 2000 Zaungäste, das hat es bisher noch nie gegeben", freute sich Organisator Peter Bachler und verweist stolz auf die 60 freiwilligen Helfer.
Das Teilnehmerfeld beim Drei-Stunden-Marathon auf der Enduro-Maschine war mit Piloten aus sechs Nationen hervorragend besetzt. Während sich Rudi Pöschl (Tirol) mit dem Neumarkter Bernhard Walzer einen heißen Kampf um den Sieg lieferte, gab es zwischen Daniel Stocker, Christoph Gatscher und Christian Bierbaumer einen Dreikampf um Rang drei. Pöschl setzte sich am Ende knapp vor Walzer durch. Dieses Duo durfte sich am Ende auch in derselben Reihenfolge über die Topränge in der Enduro Trophy 2009 freuen.
"Ich war froh, dass ich mit meinem Rippenbruch überhaupt starten konnte, jetzt bin ich sogar um den Sieg mitgefahren", strahlte Walzer im Ziel mit schmerzverzerrtem Gesicht. Den dritten Platz sicherte sich Stocker, wobei der Schladminger die Nase nur um eine Sekunde vorne hatte. Mit Bierbaumer (5. Platz), Norbert Würger (7.) und Günther Schopohl (8.) konnten sich in der Profiklasse weitere drei Lokalmatadore aus dem Murtal unter den ersten Zehn behaupten.
In der Rookie-Wertung hat Ulrich Mayer (Enduro Club Aichfeld) mit Rang fünf für die beste Platzierung eines heimischen Teilnehmers gesorgt. "Es wird im nächsten Jahr eine Neuauflage geben", verspricht Bachler.









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