Südbahn mehrfach unterbrochen
Probleme auch auf Nebenstrecken der ÖBB. Vor allem Oberleitungsschäden. Appell, zu Hause zu bleiben.
Der Sturm über Österreich hat in der Nacht auf
Sonntag bzw. am Vormittag auch die ÖBB schwer getroffen. Die
Südbahnstrecke war an sechs Stellen unterbrochen. Auch auf mehreren
Nebenverbindungen ging nichts mehr. Die ÖBB appellierten an die
Passagiere, von nicht dringend notwendigen Fahrten Abstand zu nehmen
und im Zweifelsfall zu Hause zu bleiben.
Sturmschäden.
Die Südbahn war zwischen Payerbach-Reichenau und Eichenberg,
zwischen Mixnitz-Bärenschutzklamm und Frohnleiten, zwischen Neumarkt
und Friesach, zwischen Knittelfeld und Thalheim-Pöls, zwischen Graz
Hauptbahnhof und Gratwein-Gratkorn sowie zwischen Penk und
Spittal/Millstättersee unterbrochen. Vor allem Schäden an der
Oberleitung waren die Auslöser.
Unterbrechungen gab es auch auf Nebenbahnen. So waren die Strecken
zwischen Hieflau und Großreifling, zwischen Attnang-Puchheim und
Steeg-Gosaum, zwischen Attnang-Puchheim und Ottnang-Wolfsegg sowie
zwischen Windischgarsten und Steierling vorerst nicht befahrbar.
Die Mariazellerbahn stellte den Betrieb wegen der
Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h ein. Die Züge, die
unterwegs waren, fuhren noch bis zum Endbahnhof.
Appell.
Die ÖBB versuchten bei allen Störungen, einen
Schienenersatzverkehr einzurichten, hieß es in einer Aussendung.
Außerdem wurde empfohlen, "vor allem in den Gebieten, in denen
Katastrophenalarm ausgerufen wurde, zu Hause zu bleiben". Die
Störungen würden vermutlich bis in die Nachtstunden dauern.








