Krisentheater mit einer Portion Ironie
Am Mittwoch lud Peter Faßhuber zur traditionellen Spielplanpräsentation der THEO-Studiobühne in die Räumlichkeiten der Raiba Judenburg ein.

Foto © www.theo.atEine Szene aus frauen.schmerzen
Heuer haben wir ein Thema gewählt, das uns alle angeht", verkündete Theo-Chef Peter Faßhuber gestern bei der Spielplanpräsentation in der Raiba Judenburg. Das Motto für die Oberzeiringer Studiobühne lautet in dieser Saison nämlich "Krisen & andere Liebesgeschichten". Dabei wurde auch ordentlich Ironie und so mancher Fingerzeig regietechnisch in den Stücken verarbeitet. "Theater soll aufzeigen und Fragen stellen. Antworten gibt es aber keine", meinte Faßhuber neckisch bei der Vorstellung der neuen Werke.
Los geht es am 4. November mit der Premiere des Uli Bree-Stückes "frauen-schmerzen". Darin wird Theo-Akteurin Melanie Katja Schneider zu sehen sein. Für die kleinen Zuschauer gibt es mit "Alice im Wunderland" am 29. Dezember ein bekanntes Werk zu sehen.
Für Peter Faßhuber selbst bedeutet die neue Spielsaison auch wieder den Schritt auf die Bühne. "Ja, ich werde gemeinsam mit Hans T. Tafner in ,Schwesternliebe' zu sehen sein. Seit langer Zeit spiele ich wieder", so Faßhuber. Das Stück über zwei unterschiedlichen Schwestern wurde von Schauspieler Holger Schober geschrieben. "Es spielt in der Umgebung von Judenburg", so Faßhuber, der aber sehr bedauert, dass Schober heuer das Kindertheater nicht inszenieren wird. "Holger hat leider keine Zeit, da er als neuer Theaterleiter in Linz beschäftigt sein wird", so der Theater-Chef.
Features
Fakten
frauen.schmerzen: 4. November.
Alice: 29. Dezember.
Der Patriot: 27. Jänner 2010.
Einladung zum Abendessen: 24. März 2010.
Schwesternliebe: 19. Mai 2010.
Geschichten aus dem Wienerwald: 28. Juli 2010.








