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Zuletzt aktualisiert: 03.05.2012 um 20:30 UhrKommentare

Gollner ist Teil des KSV-Plans

Manfred Gollner ist bei Kapfenberg in der Bundesliga und in der Regionalliga im Einsatz. Ein Lagebericht über zwei Welten.

FUSSBALL. Manfred Gollner ist hin- und hergerissen beim KSV. Einerseits ist er Kapitän im Amateurteam, andererseits kommt er immer wieder zu Bundesligaeinsätzen. Zuletzt spielte der 21-Jährige im Regionalliga-Derby gegen den GAK über die gesamte Spielzeit, am Tag darauf kam er gegen Sturm Graz zum Kurzeinsatz. Der Obdacher sieht sich auch nächste Saison als KSV-Spieler.

Wie geht es Ihnen in der Rolle des Zerrissenen zwischen Regional- und Bundesliga?

MANFRED GOLLNER: Grundsätzlich fühle ich mich in Kapfenberg sehr wohl. Auf Dauer ist das Hin und Her aber sicher nicht ideal, sondern extrem anstrengend. Wir müssen schauen, wie es in der Bundesliga weitergeht. Realistisch gesehen, sind die Chancen auf den Klassenerhalt ja dahin.

Was heißt das für Sie?

GOLLNER: Mein Vertrag läuft mit Ende der Saison aus. Bei einem Abstieg würde ich sehr gerne in Kapfenberg bleiben und mir einen Stammplatz in der Ersten Liga erkämpfen.

Gab es schon Gespräche?

GOLLNER: Präsident Erwin Fuchs hat mit mir kurz gesprochen, das Gespräch war sehr positiv, er plant mit mir. Derzeit kann man aber nichts Fixes sagen, nachdem ja auch die Trainerfrage nicht zu 100 Prozent entschieden ist.

Wie beziffern Sie Ihre Chancen auf eine Vertragsverlängerung in Kapfenberg?

GOLLNER: Ich würde sagen: Mit etwa 80 Prozent.

Wie zufrieden sind Sie als Kapitän der KSV Amateure mit dem bisherigen Saisonverlauf in der Regionalliga Mitte?

GOLLNER: Sagen wir so: Wir waren nicht schlecht, leider wurden aber durch die üble Chancenauswertung einige Punkte unnötig liegen gelassen.

Zum Abschluss noch ein kurzer Vergleich zwischen den Trainern Werner Gregoritsch und Thomas von Heesen: Was ist der gravierendste Unterschied zwischen den Beiden?

GOLLNER: Gregoritsch ist mehr über die Motivation und den Kampfgeist gekommen. Von Heesen will uns mehr spielen sehen und mehr Spielanteile haben. INTERVIEW: ALFRED TAUCHER


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