Kampf um den Riesenhäfn
Petrus hatte Einsehen, Bereichsmeisterschaften des Heeres im Schilauf starten am Dienstag. Besonders begehrt: der Pokal für den Patrouillenlauf.

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Ein trauriges Ereignis überschattet heuer die Bereichsmeisterschaften des Bundesheeres am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe: Der Tod eines allseits beliebten, sportlich hoch engagierten Kollegen, bisher als Generalmanager für die nordischen Bewerbe verantwortlich.
Dennoch, am Dienstag wird in Obdach der Riesentorlauf gestartet, ebenso schnallen die Soldaten für den Militärischen Tri- und Biathlon die Heereskurzschi an. Grundsätzlich nur möglich, "weil Petrus auf uns gehört hat", wie Tüpl-Kommandant Dieter Allesch aufatmet, dass die Niederschläge der vergangenen Tage eine Austragung überhaupt zulassen. Zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee, der Einsatz der Kanone sowie das händische Aufschaufeln von Schnee langten, um Loipen "in bestem Zustand" bieten zu können.
"Unsere Männer haben hervorragende Arbeit geleistet", lobt der Oberst. Beeindruckt auch die Sportler, die bereits vergangene Woche am Tüpl trainiert haben.
277 Teilnehmer aus Ostösterreich - Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten - kämpfen um den Titel eines "Bereichsmeisters". Besonders begehrt natürlich der Wanderpokal, den die Sieger der Königsdisziplin Patrouillenlauf entgegennehmen: Schaffen es heuer zum dritten Mal die Gastgeber, bleibt der "Riesenhäfn" auf der Alpe. Es gilt, mit militärischer Ausrüstung elf Kilometer Loipe zu bewältigen, unterwegs Fertigkeit mit Sturmgewehr und beim Handgranaten-Zielwurf zu demonstrieren. Dieter Allesch: "Ein besonderer Ansporn."
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Tüpl Seetaler Alpe
Bereichsmeisterschaften des Bundesheeres im Schilauf, von Dienstag bis Donnerstag am Tüpl Seetaler Alpe. Höhepunkt am Donnerstag: die Siegerehrung des Patrouillenlaufs (14 Uhr).







