Ofner trotz "Abstieg" motiviert
Die Kobenzerin steht voll im Training für die Weltcupsaison.
SCHICROSS. Vor dem Start der Saisonvorbereitung hat es für Katrin Ofner eine negative Überraschung gegeben: die Rückstufung vom Nationalteam in den A-Kader der Schicrosser.
Obwohl die 21-Jährige im Vorjahr Platz zwei bei der Junioren-WM, Rang vier bei der WM (mit gebrochener Hand!) und Platz zwölf im Gesamtweltcup schaffte, hat es heuer überraschenderweise erstmals nicht für das Nationalteam gereicht. "Die Trainerentscheidung ist so gefallen. Ich werde alles daran setzen durch eine erfolgreiche Saison wieder den Sprung ins Nationalteam zu schaffen", will Ofner eine sportliche Antwort geben.
Auf den Gletschern
Während die Alpinsportler des ÖSV in Neuseeland, Chile und Argentinien ihre Trainingszelte aufgeschlagen haben, müssen die Schicrosser kleinere Brötchen backen. Das Schneetraining ist vorwiegend auf heimischen Gletschern angesetzt. "Ich steh schon voll im Training, es macht riesig Spaß. Wir haben schon mehrere Gletschereinheiten in den Beinen. Die Bedingungen sind hervorragend und das Gefühl passt für den Anfang", ist Ofner voll motiviert.
Zuletzt standen auch viele Ausdauer- und Krafttrainingseinheiten im Trainingsplan: "Ich hab sehr viele Kilometer mit den Inlineskates gemacht. Außerdem habe ich für bessere Starts viele Sprints mit Stockschüben gemacht." Das Trainerteam hat sich auch etwas einfallen lassen und in Scheffau (Tirol) eine Startbox im Grünen sowie einen Hügel gebaut. Jeden Samstag fährt die Kobenzerin nach Tirol, um auf Matten die Starttechnik bis zum Weltcupauftakt im Dezember zu perfektionieren. Mit Anja Hofbauer (B-Kader), Gerhard Stolz und Peter Kern (beide Fördergruppe) sind weitere Murtaler in ÖSV-Kadern für den kommenden Rennwinter vertreten.
In den ÖSV-Kadern sind auch die Steirer Thomas Harasser (A-Kader), Marina Herzmayer (Gröbming), Marcus Zechner (Ramsau) und Franz Promok (Haus, alle B-Kader). ALFRED TAUCHER








Derzeit gibt es hier keine Fotos zu diesem Thema.
