Aufdringlich sein heißt das Ziel
Michael Madl will sich bei Wiener Neustadt ein Fixleiberl erspielen. Heute gibt's die erste Gelegenheit zu glänzen.
Inklusive seiner Lehrjahre in der Stronach-Akademie und unterbrochen durch ein Bundesligaengagement in Innsbruck war Michael Madl zuletzt acht Jahre bei der Wiener Austria im Einsatz. Auf Vermittlung seines Managers Max Hagmayr hat der Kobenzer nach Ablauf seines Vertrages beim SC Magna Wiener Neustadt angeheuert und eine neue sportliche Herausforderung in Angriff genommen.
"Seit 7. Juni wird trainiert, und ich bin derzeit rundum zufrieden. Wir haben eine junge Mannschaft mit einem super Betriebsklima", gibt sich Madl voll motiviert. Der Kobenzer möchte sofort Fuß fassen und hofft auf einen Stammplatz in der Innenverteidigung. Der Kampf ums Leiberl im 26-Mann-Kader ist aber enorm. "Jeder will spielen, daher muss man jede Gelegenheit im Training und im Spiel nützen, um sich in die Auslage zu stellen und aufzudrängen", erklärt Madl, wie er Trainer Peter Schöttel von seinen Leistungen überzeugen will.
Alte Bekannte
Der 22-Jährige spielt bei seinem neuen Klub mit vielen Bekannten aus seiner Zeit in der Stronach- Akademie, aus diesem Grund gibt es auch kaum Anpassungsschwierigkeiten. Vor allem schwärmt Madl aber von den Trainingsbedingungen, die Sportanlagen und das Fitnessstudio lassen nichts zu wünschen übrig. "Auch die Appartements zum Ausruhen und die auf Leistungssportler abgestimmte Ernährung im Trainingsalltag sind perfekt", erklärt er.
Heute trifft die mit talentierten Jungkickern gespickte Truppe im Zuge der Saisoneröffnungsfeier zu Hause auf die Vienna (18 Uhr). Madl hat sich viel vorgenommen, will sich mit einer starken Leistung bei Trainer Schöttel aufdrängen. Was die Motivation und die zuletzt getankte Kondition anbelangt, schaut es schon einmal gut aus. ALFRED TAUCHER








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