Operation gelungen
Umbau des LKH Judenburg ist fertig. Neue Eingangshalle mit Rezeption macht Orientierung für Patienten und Besucher leichter.

Foto © FRÖHLICH Walter Hetzel, hier vor der mächtigen neuen Eingangshalle, ist glücklich mit dem gelungenen Umbau
Für die Patienten und die 400 Mitarbeiter des Landeskrankenhauses Judenburg ist es eine große Erleichterung. Nach Jahren der Stemm-, Bohr- und sonstigen Baugeräusche ist Ruhe eingekehrt, der Umbau ist fertig. 3,2 Millionen Euro hat der siebente und letzte Bauabschnitt gekostet. Das Ergebnis sieht jeder, der das LKH-Gelände betritt: Es gibt eine neue Eingangshalle samt zentraler Rezeption für alle Patienten. "Das war bisher ein großes Problem, weil es mehrere Eingänge gab und viele nicht wussten, wohin sie sich wenden sollen", erklärt Verwaltungsdirektor Walter Hetzel, der für die Häuser Judenburg und Knittelfeld zuständig ist. Ihm ist angesichts des langwierigen Umbaues das eine oder andere graue Haar gewachsen, umso zufriedener ist er mit dem Ergebnis.
Verkehr verbannt
Eine weitere nun fertiggestellte Neuerung ist ein Lift, der Niveauunterschiede zwischen Alt- und Erweiterungsbau ausgleicht. An Teilen der Ambulanzen und der Physiotherapie sind Adaptierungsarbeiten erfolgt. Angenehm für alle, die ins LKH müssen: Es gibt im gesamten Zugangsbereich kaum Verkehr, weil die Einfahrt für Zulieferer verlegt wurde. Insgesamt sind seit 2007 rund zwölf Millionen Euro ins LKH Judenburg geflossen.
Im LKH Knittelfeld, wo ebenfalls rund 400 Mitarbeiter beschäftigt sind, laufen die Umbauarbeiten noch bis zum nächsten Jahr. Dann ist das von der Kages Anfang 1997 beschlossene Projekt Spitalsverbund fertig.








