Anschnallen, Leben retten
Jährlich zu Schulbeginn klären Polizei, Landesverkehrsabteilung und ÖAMTC Kinder und Erwachsene über das Thema Anschnallen auf.
Ich bin schon auf dem Gurtschlitten gesessen und seit damals hab ich noch mehr Respekt vor den Naturkräften", meint der Knittelfelder Bezirkspolizeikommandant Franz Felfer. Mittlerweile ist er ein großer Verfechter der jährlichen Aktionswoche zum Thema "Gurt", die zwischen 19. und 23. September in der Steiermark stattfindet. In den Bezirken Judenburg und Liezen machen Polizei, Landesverkehrsabteilung und ÖAMTC am 20. September mit dem Gurtschlitten Halt.
"Wer sich nicht anschnallt, begeht ein hohes Risiko", so Felfer. Zu Schulbeginn klären Polizei und ÖAMTC Kinder und Erwachsene zum Thema auf.
Im Rahmen der Aktionswoche haben "Gurtmuffel" Gelegenheit, an einer Probefahrt im Gurtschlitten teilzunehmen. "Kinder sind als Beifahrer sehr gefährdet", weiß auch Wolfgang Staudacher, Leiter der Landesverkehrsabteilung.
Im Großen und Ganzen sind die Steirer aber keine "Gurtmuffel". Wir liegen mit Tirol an der Spitze, erreichen aber nicht 100 Prozent", erklärt Staudacher. "Bei uns in Knittelfeld werden vier Polizisten, die hauptsächlich im Verkehrsdienst arbeiten, alle Interessierten zum Thema Anschnallen aufklären", berichtet Franz Felfer.
Während in Judenburg die Aktion "Gurt" zwischen 9 und 11 Uhr beim physikalischen Ambulatorium über die Bühne geht, heißt es in Knittelfeld am selben Tag zwischen 14 und 16 Uhr am Übungsparkplatz der Fahrschule Koiner "bitte Anschnallen". Felfer: "Wir haben alle Schulen eingeladen, hoffen aber, dass auch andere vorbeischauen: Das Thema Anschnallen geht jeden etwas an."








