Murtaler Bezirke "sinnvoll zusammenlegen"
Aktionsgemeinschaft fürchtet Nachteile für die Region. Am Samstag präsentierte die Initiative in Knittelfeld ihre Pläne. Regionale Kompetenzen sollen objektiv verteilt werden. Unterstützung erhofft man sich durch eine Unterschriftenliste.

Foto © FröhlichWK-Obmann Bernd Hammer: "Wir sind eine Versuchsregion, müssen die Zusammenlegung gut vorleben und ein Vorbild für nachfolgende Bezirke sein"
GAAL. Im Rahmen des obersteirischen Almabtriebes in der Gemeinde Gaal trat am Samstag erstmals die "Aktionsgemeinschaft für ländliche Entwicklung im Murtal" in Erscheinung. Grund für die Gründung der Gemeinschaft aus besorgten Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Jägerei und Landwirtschaft ist die geplante Zusammenlegung der Bezirke Judenburg und Knittelfeld am 1. Jänner 2012.
Ausgewogenheit
Initiator Matthias Kranz (Knittelfelder Landwirtschaftskammer-Obmann) will regionale Kompetenzen objektiv verteilen und regionale Ausgewogenheit fordern. "Es kann nicht sein, dass sich alle Ämter in Judenburg befinden." Kranz fürchtet, dass der ländliche Raum im Bezirk Knittelfeld auf der Strecke bleiben wird. Auch WK-Obmann Bernd Hammer meint: "Wir sind eine Versuchsregion, müssen die Zusammenlegung gut vorleben und ein Vorbild für nachfolgende Bezirke sein." Unterstützung erhofft man sich durch eine Unterschriftenliste. Der Knittelfelder LK-Vize-Obmann Hans Quinz findet die Ängste begründet. "Wenn nichts geschieht, werden wir ein zweites Eisenerz."








