Empfang wie im Hotel
Orientierungslosigkeit im LKH Knittelfeld hat ein Ende: Eine Rezeption hat diese Woche eröffnet. Großumbau läuft noch bis zum Jahr 2012.
Ob als Ambulanz-Patient oder Besucher - wer schon einmal im Knittelfelder Spital war, kennt die Situation: Man steht im ersten Moment verloren da, muss sich Orientierung verschaffen und gegebenenfalls jemanden mit weißem Kittel fragen, was sich wo finden lässt.
Diese Zeiten sind ab sofort vorbei: Seit Anfang dieser Woche gibt es eine Rezeption beim Spitalseingang. "Das ist eine Anlaufstelle für alle, die in unser Spital kommen. Jeder bekommt hier die gewünschte Auskunft und wird zur richtigen Stelle weitergeleitet", verspricht Verwaltungsdirektor Walter Hetzel. Er ist auch für das Landeskrankenhaus Judenburg zuständig, wo viele Patienten und Besucher ebenfalls mit dem Problem der Orientierungslosigkeit zu kämpfen haben: "Auch hier wird in wenigen Wochen eine Rezeption eröffnet", sagt Hetzel.
Elf Millionen
Der Verwaltungsdirektor berichtet, dass die Rezeption erst der Anfang einer ganzen Fülle von Neuerungen ist, die bis zum Jahr 2012 umgesetzt werden. In Bau sind etwa neue Räumlichkeiten für Notfallaufnahme, Ambulanzen, innere Medizin, Neurologie sowie Verwaltung. Weiters entsteht eine Pflegestation für die Sonderklasse mit 22 Betten sowie eine Palliativstation mit acht Betten, in der todkranke Menschen professionell betreut werden.
"Elf Millionen Euro fließen bis 2012 allein in das Knittelfelder Spital", freut sich der seit 1983 tätige Verwaltungsdirektor Walter Hetzel über die Qualitätsverbesserung. Insgesamt sind im Knittelfelder Krankenhaus 400 Mitarbeiter beschäftigt, ungefähr gleich viele arbeiten in Judenburg.








