Lärm wird eingedämmt
Lärmschutzwand für Knittelfeld und Apfelberg: Diese Woche erfolgte der Baustart für die 2,1 Kilometer lange Mauer in der Eisenbahnerstadt.

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Seit einigen Jahren wurde der Bau einer Lärmschutzwand im Raum Knittelfeld und Apfelberg diskutiert. Nun folgten auf Worte erste Taten. Vor kurzem wurde nämlich das erste Element der neuen Lärmschutzwand, die auf einer Länge von 2,1 Kilometern durch Knittelfeld und Apfelberg gezogen wird, eingesetzt.
Dazu aus Graz angereist war Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder. "Wir brauchen mehr Zustimmung zum öffentlichen Verkehr. Durch den Lärmschutz können wir einiges bewirken", so Edlinger-Ploder.
Finanzierung
Die Gesamtkosten für die neue Lärmschutzwand belaufen sich auf 1,45 Millionen Euro. Jeweils ein Viertel der Finanzierung wird vom Land Steiermark und den betroffenen Gemeinden getragen. Den Rest übernimmt die ÖBB-Infrastruktur Bau AG. " Wir investieren jährlich 30 Millionen Euro österreichweit in den Lärmschutz. Mit diesem Bau schlagen wir ein weiteres Kapitel auf", so Werner Baltram, Prokurist der ÖBB. Die Fertigstellung der Lärmschutzwand soll noch Ende 2009 erfolgen.
"Durch den Bau dieser Mauer wird unsere Gemeinde wieder wohnlicher. Außerdem steigert die Lärmschutzwand den Wert der Grundstücke", freute sich der Apfelberger Bürgermeister Karl Bacher beim Baustart.
Auch der Knittelfelder Stadtchef Siegfried Schafarik ist begeistert: "Ich bin so froh, dass wir dieses Projekt endlich realisieren und hoffe auf einen guten Arbeitsverlauf."








