Ein erster Leckerbissen
Nicht alltäglicher Klang eröffnete gestern Abend Judenburger Sommer.
In meeresblau getauchter Atmosphäre flirrt zum Auftakt ein Schwarm bunter Streichersaiten von dieser Guckkastenbühne durch den Festsaal. Die Botschaft scheint klar: Ja, dieser Sommer will neue Spuren hinterlassen: Eröffnungskonzert des Judenburger Kulturfestivals gestern Abend im Veranstaltungszentrum, das Radio String Quartet Vienna und die schwedische Jazzsängerin Rigmor Gustafsson malen wahrlich eine nicht alltägliche Klangkombination.
Bereits Bürgermeister Hannes Dolleschall hat in seiner Begrüßung einen "ungewöhnlichen Abend" versprochen, das Thema dieses 22. Judenburger Sommers mit "kultureller Prägung und aufgedrückte Stempel" definiert. Spuren eben. Sein Dank gilt Sponsoren und Publikum, den beiden Intendanten Sibylle Rarej und Wolfgang Messner. "Jazz ohne Rhythmusgruppe, statt dessen gibt es Streichquartett." Gustafssons Stimme groovt dann vor noblem Violett ihren ersten Leckerbissen, und der Besucher stellt fest: Jazz und Streicher, das passt. Heute Abend Fortsetzung mit einem Rock'n'Roses Special.








