"Ufer sind überbrückt"
Ursprünglich hieß es, die neue Murbrücke ist rund um Weihnachten fertig. Frohe Botschaft der Verkehrslandesrätin: Brücke ist bald befahrbar.
Hat das lange Warten gar ein Ende? "Die Murufer in Judenburg sind überbrückt und in Kürze auch befahrbar." Dies teilte gestern Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder mit. Der seit mehr als einem Jahr andauernde Neubau der Murbrücke scheint also in der Endphase zu sein: Voraussichtlich Mitte bis Ende Oktober könne der Asphaltfeinbelag aufgebracht werden, sodass die Brücke wieder befahrbar ist.
Ursprünglich hieß es immer, dass der Weihnachtsverkehr über die neue Brücke rollen kann, die Arbeiten also im Dezember beendet sind. Auch Bürgermeisterin Grete Gruber plagen Zweifel: "Wir sind eine Woche vor einer Wahl", sagt sie zur frohen Botschaft Edlinger-Ploders. Dennoch: "Die Stadt ist froh, wenn die Arbeiten ein Ende haben. Je früher, desto besser." Die Stadtgemeinde habe immer auf einen raschen Baufortschritt gedrängt.
Die alte, nicht mehr sanierbare Murbrücke wurde im Juli des Vorjahres abgerissen. Seither werden Autofahrer durch Murdorf beziehungsweise über eine Behelfsbrücke umgeleitet. Letztere wird laut Edlinger-Ploder abgebaut, sobald die neue Murbrücke fertiggestellt ist.
Vergangene Woche wurden die Betonarbeiten auf dem Tragwerk abgeschlossen. Nun stehen noch unterschiedliche Arbeiten an, wie das Versehen des Tragwerks mit einer Asphaltschutz- und Ausgleichsschicht, die Montage von Geländern und Beleuchtung sowie die Fertigstellung der Beschichtung des Haupttragwerks im Hellgrauton.
Leistungsfortschritt laut Edlinger-Ploder: rund 88 Prozent.








