Fernwärme und Umweltschutz
Am Donnerstag Abend tagte der Gemeinderat Judenburg: Berichtet wurde, dass heute der 150.000. Besucher im Sternenturm begrüßt wird.
JUDENBURG. Grabungsarbeiten stehen seit einiger Zeit in Judenburg auf der Tagesordnung. Grund ist die Errichtung eines neuen Fernwärmenetzes (wir berichteten). "Es gibt Beschwerden", sagte Norbert Steinwidder von der ÖVP bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Das Vorgehen wirke unkoordiniert, es gebe keine Absprachen mit Anrainern und Geschäftstreibenden. Dies konnte Wolfgang Kleinferchner von den Stadtwerken Judenburg - er informierte über den aktuellen Stand der Arbeiten - so nicht bestätigen. "Es gibt keine Probleme. Es sind alle informiert und ich habe ständig Kontakt zu Anrainern und Wirtschaftstreibenden."
Keine Probleme gibt es offenbar mit den Besucherzahlen im Stadtturm: Heute wird der 150.000. Besucher seit Bestehen des Planetariums, also seit vier Jahren, begrüßt.
Doch nicht nur das gibt Anlass zur Freude, sondern auch, dass die Stadtgemeinde demnächst erneut ein "e" verliehen bekommt. Judenburg ist eine sogenannte e5-Gemeinde, hat sich also dem Klima- und Umweltschutz verschrieben. "Die ,e's sind vergleichbar mit Sternen in der Hotellerie", berichtete Bürgermeisterin Grete Gruber. Am 7. Oktober bekommt Judenburg das dritte "e".
Gut für die Umwelt ist es auch, auf den Drahtesel und nicht ins Auto zu steigen. Eine bessere Radverbindung gibt es, wenn man Richtung Leiner fährt. Im Zuge von Arbeiten an der S 36-Brücke entstand ein schon lange geplanter Geh- und Radweg.
MICHAELA FRÖHLICH








