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Zuletzt aktualisiert: 20.06.2009 um 21:15 UhrKommentare

Ein Samstag mit Schminke, Herz und viel Musik

Allerhand los war gestern im Murtal: Judenburger Stadtfest, Oberlandler Kirta und ein Bewerb der Rotkreuzjugend.

Die Turnierritter zu Judenburg feiern heuer ihr 20-jähriges Jubilärum. Beim Stadtfest zeigten sie Showkämpfe und versetzten die Besucher in längt vergangene Zeiten

Foto © FröhlichDie Turnierritter zu Judenburg feiern heuer ihr 20-jähriges Jubilärum. Beim Stadtfest zeigten sie Showkämpfe und versetzten die Besucher in längt vergangene Zeiten

Ins Wasser gefallen wäre gestern beinahe des Landeswettbewerb der Rotkreuzjugend in Kobenz. Aufgrund des strömenden Regens am Vormittag wurden die Bewerbe schlussendlich in die Zechnerhalle verlegt, wo sich 445 junge Menschen in Erster Hilfe prüfen ließen. So auch die 17-jährige Katharina Friedmann aus Kalsdorf, die im Gold-Bewerb ihre Kenntnisse in Menschenrettung unter Beweis stellte. "Man kann hier zeigen, was man in den letzten Jahren gelernt hat und ist natürlich stolz, wenn man ein gutes Ergebnis erzielt", erzählt Friedmann.

Erste Hilfe. Den Menschen in Notsituationen helfen ist auch für Bernadette Gsöll aus Heiligenkreuz am Waasen ein Grund, warum sich die 16-Jährige der guten Sache verschrieben hat. "Ich konnte mein Wissen auch schon einsetzen. Meine Mutter hat sich einmal ihren Fuß verdreht und ich habe ihr Erste Hilfe geleistet", ist Gsöll stolz.

"Echte" Opfer. An unterschiedlichen Stationen wurde gestern der Ernstfall geprobt und auch bewertet. Dazu wurden natürlich auch "echte" Opfer benötigt. Die beiden Knittelfelderinnen Alicia Pirker und Sabine Kollau stellten sich zur Verfügung und wurden von den Mitarbeitern der realistischen Unfalldarstellung mit Theaterschminke zu potenziellen Opfern umgeschminkt. "Wir haben uns freiwillig gemeldet. Eigentlich sind wir ja bei der Feuerwehr, aber das ist einmal etwas anderes, und es macht auch Spaß", so Pirker, die gestern als Protagonistin einem Wildschwein zum Opfer fallen musste.

Opfer des Wetters. Die Oberlandler waren hingegen Opfer des Wetters. Sie feierten ihren traditionellen Kirta in Knittelfeld, der beinahe komplett ins Wasser fiel. Statt der vielen Kapellen, Musik- und Tanzgruppen griffen vorerst nur zwei beherzte Jungmusiker zur Ziehharmonika und sorgten für Stimmung. "Gegen das Wetter kann man eben nichts machen, aber nächstes Jahr wird es wieder passen", so der Oberlandler-Obmann und Großbauer Herbert Herk. Und nachdem sich der Regen endlich verabschiedete, fand das Fest doch noch einen schönen Ausklang.

Allerhand geboten. Mit schönem Wetter für das Judenburger Stadtfest hätte gestern Vormittag wohl kaum jemand gerechnet. Doch pünktlich zum Start, um 15 Uhr, brach die Sonne durch - und die Stadt füllte sich. Die Besucher bekamen allerhand geboten: Konzerte, Showkämpfe der Turnierritter zu Judenburg, einen Umzug mittelalterlicher Akteure und vieles mehr.

Autogrammjäger. Für junge Menschen war ein Höhepunkt wohl der Auftritt des Starmania-Gewinners Oliver Wimmer. Schon am Nachmittag stellte sich eine Schar an Jugendlichen um ein Autogramm von Wimmer an. Wie Lisa Eichholzer und Edith Felber aus Zeltweg. Die beiden 15-Jährigen besuchten das erste Mal das Stadtfest: "Es wird sicher toll", waren sich die Mädchen einig. Auch für Birgit Überer aus Pöls ist das Stadtfest ein Muss: "Man trifft viele Bekannte und es ist einfach etwas los."

Wahre Worte. Bis in die späte Nacht amüsierten sich tausende Gäste bei diesem Jubiläumsfest. Das 20. Stadtfest geht heute in die letzte Runde: Ab 11 Uhr gibt es wieder Ritterkämpfe, Musik und vieles mehr.

MICHAELA FRÖHLICH, SONJA HAIDER, KARL SCHWARZ

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Auch die ganz Kleinen, wie Natalie, genossen das StadtfestFoto © Fröhlich

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Es gab viel zu hören und sehenFoto © Fröhlich

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