Gegen den Lieblingsgegner muss eine Reaktion her
Sonntag (18 Uhr) kommt Alba Volan nach Graz. Ein Team, gegen das die 99ers erst einmal verloren haben. Gilligan will ein Aufbäumen sehen.

Foto © GEPAGilligan will endlich punkten
Die große Frage vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Alba Volan kann nur lauten: Welches ihrer Gesichter zeigen die 99ers diesmal? Wird es eine Glanzleistung wie beim 3:0 gegen Jesenice oder doch wieder eine beängstigende Vorstellung wie beim 0:7 zuletzt in Salzburg?
Einzelgespräche. Trainer Bill Gilligan hat natürlich alles unternommen, um diesmal eine gute Leistung aus der launischen Truppe herauszukitzeln. Wie das geht? "Zunächst einmal mit vielen Einzelgesprächen. Man muss den Spielern die Angst nehmen. Es ist vor allem ein mentales Problem, das zu Ergebnissen wie in Salzburg führt. Bei Gegentreffern reagieren sofort Panik und Frust, die Aufgaben werden vergessen. Da fehlt es am Selbstvertrauen", erklärt der US-Amerikaner.
Letzte Chance. Der auch noch nichts von einem Spiel der letzten Chance für manche oder einem eventuell anstehenden Legionärstausch wissen will. "Druck machen bringt jetzt auch nichts. Einige können viel mehr, sie müssen es nur abrufen. Eine Reaktion will jetzt aber schon sehen", sagt er dazu nur. Stark verbesserungswürdig ist auch das Powerplay, das mit einer Effizienz von 10,53 Prozent (acht Tore in 76 Überzahlspielen) mittlerweile das schlechteste der Liga ist.
Wieder fit. Wenigstens ist Alba Volan ein Gegner, der den 99ers liegen sollte. Im ersten Saisonduell gab es einen 3:1-Sieg der Grazer und insgesamt hat man gegen die Ungarn erst ein einziges Mal verloren, und das im Penaltyschießen. Cullen ist übrigens wieder fit.








