Murtal soll neues Tierheim bekommen
Derzeit gibt es in den Bezirken Knittelfeld, Judenburg und Murau kein Tierheim. Vorgespräche für einen Neubau laufen. Der Standort ist noch nicht fix.

Foto © Reuters
Den besten Fall skizziert Knittelfelds Bürgermeister Siegfried Schafarik: "Über den Winter ließe sich ein neues Tierheim planen, im Frühjahr wäre Baubeginn und im Sommer Eröffnung." Gleichzeitig stellt Schafarik klar, dass der Bau eines Heimes nicht alleine ein Anliegen der Stadt Knittelfeld, sondern der ganzen Region sein müsse. Wie berichtet, wird der Bau eines Heimes notwendig, nachdem der "Gnadenhof" nach dem Tod der Betreiberin zusperren musste. Das Anwesen steht auf Kobenzer Gemeindegebiet; der schlechte Zustand und andere Umstände lassen an diesem Ort keinen Neustart zu.
Land bezahlt 60 Prozent. Schafarik hat sich bereits zur Information mit Fachleuten in der Weststeiermark ein Heim angeschaut und viele Gespräche geführt. "Es ist aber nicht gesagt, dass das Heim in Knittelfeld entstehen muss. Ich bin etwa mit Judenburg genauso einverstanden, dann zahlt unsere Gemeinde etwas dazu - so wie es alle anderen tun sollten." Wichtig sei, dass das Land Steiermark federführend mitwirke. "Ausverhandelt ist, dass das Land 60 Prozent der Investition bezahlt", sagt der Bürgermeister. Kostenberechnungen gibt es derzeit noch nicht.
Qualitätsoffensive. Der Zeitpunkt ist jedenfalls günstig. Der zuständige Landesrat Johann Seitinger startet aufgrund des neuen Tierschutzgesetzes eine Qualitätsoffensive. 1,2 Millionen Euro sollen zusätzlich in Tierheime fließen. Laut Auskunft aus dem Büro Seitinger gibt es für Knittelfeld bereits mehrere Interessenten, die sich als Betreiber engagieren wollen.












