Stiftung: Laut Gutachter ist die Stadt Nutznießer
Staatsanwalt legt Anzeige gegen Knittelfelder Sparkassenstiftung zurück. Brisantes Gutachten.

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Seit dieser Woche ist die Causa Privatstiftung in Knittelfeld endgültig abgeschlossen. Kurz zusammengefasst steht fest: Die Stadtgemeinde hat auf allen Linien verloren.
Abgeschmettert.
Zuerst hat der Oberste Gerichtshof das Begehren der Stadt, die Stiftung aufzulösen, abgeschmettert. Nun hat auch die Staatsanwaltschaft Leoben entschieden: Die von der Stadt eingebrachte Anzeige gegen den gesamten Stiftungsvorstand wurde zurückgelegt. Das heißt: Es wurden keine Rechtsverstöße entdeckt. Und das, obwohl die Staatsanwaltschaft streng geprüft hat. Zuerst gab es Hausdurchsuchungen bei Stiftungsmitgliedern. Beschlagnahmt wurden Akten und Computer im Stiftungsbüro in Apfelberg. Bei Steuerberater Hannes Zehenthofer, der das Stiftungskonstrukt aufgebaut hat, wurde gleich ein ganzer Lkw an Akten weggeführt.
Kapazunder.
Dann bestellte der Staatsanwalt einen Kapazunder namens Martin Geyer als Sachverständigen. Er hat sich bereits bei großen Fällen wie der Insolvenz von Libro und beim Bank-Burgenland-Skandal einen Namen gemacht.
Akten.
Geyer hat sich durch sämtliche Akten gewühlt. Das Ergebnis: Es hätten "aus betriebswirtschaftlicher Sicht weder Malversationen noch bedenkliche Vermögensabgänge" festgestellt werden können. Ebenso wenig habe er eine Schädigung der Stadtgemeinde Knittelfeld feststellen können.














