Post-Paketdienst sperrt zu
Die Zustellbasis in Fohnsdorf wird Opfer eines Privat-Paketdienstes.

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Erst vier Jahre alt ist die Zustellbasis der Post in Fohnsdorf, und schon bald wird ein Teil davon wieder zugesperrt. Der Paketdienst könnte bereits mit Jahresende eingestellt werden. Rund 15 Paketzusteller wären davon betroffen.
Zugeknöpft.
Von offizieller Seite gibt man sich bei der Post zugeknöpft: "Es gibt Berechnungen, und wir können Organisationsänderungen für die Zukunft nicht ausschließen", heißt es aus der Pressestelle. Klarer drückt sich da schon Postgewerkschafter Johann Seewald (FCG) aus: "Die Bediensteten haben bereits eine Vorinformation über die Schließung erhalten, das hat natürlich große Verunsicherung ausgelöst." Gerüchte, wonach bereits mit Jahresende Schluss sein soll, kann Seewald nicht bestätigen.
Briefträger nicht betroffen.
Von der Zustellbasis aus werden Briefe und Pakete für den ganzen Bezirk verteilt. Nicht betroffen sind die rund 45 in Fohnsdorf tätigen Briefzusteller.
Warum es die Paketzusteller trifft, dürfte mit zunehmender Konkurrenz zusammenhängen. Seit einiger Zeit ist der private Paketdienst Hermes, eine Tochter des Otto-Versandes, in Österreich tätig. Das bekommt die Post gehörig zu spüren.
Pakete mitnehmen?
Möglich wäre, dass in Fohnsdorf künftig Briefzusteller auch verstärkt Pakete mitnehmen müssen. Das berufliche Schicksal der 15 Paketdienst-Mitarbeiter steht noch nicht fest.
Teilweise könnten sie in anderen Bereichen unterkommen, laut Insidern sind auch Kündigungen möglich.













