Auf der SabathyalmSchneebrettlawine in den Seetaler Alpen verschüttete Tourengeher

Drei Tourengeher waren am 5. Dezember in den Seetaler Alpen unterwegs. Bei der Abfahrt löste sich eine Schneebrettlawine: Ein Murtaler und ein Leibnitzer konnten sich glücklicherweise selbst befreien.

Lawinenabgang in den Seetaler Alpen © Bettina Oberrainer
 

Glimpflich endete ein Lawinenabgang in den Seetaler Alpen im Bezirk Murtal: Am 5. Dezember starteten drei Alpinisten im Alter zwischen 52 und 79 Jahren eine Skitour: Sie wollten gemeinsam von der Sabathyhütte Richtung Schlosserkogel.

Ihrer Tour brachen sie aber auf der Sabathyalm, die auf 1940 Metern Seehöhe liegt, ab: Es ging starker Wind und das Wetter präsentierte sich generell schlecht. 

"Bei der Abfahrt fuhren sie in größeren Abständen in einen bis zu 35 Grad steilen und rund 100 Höhenmeter hohen Südhang ein", berichtet die Polizei. Dabei habe sich eine Schneebrettlawine gelöst, die zwei der drei Männer erfasste und teilverschüttete.

Die beiden 52-Jährigen - einer stammt aus dem Bezirk Murtal, der andere aus Leibnitz - konnten sich selbst aus der Lawine befreien. Ihre Ski und Teile ihre Ausrüstung haben sie zwar verloren, doch das dürfte kaum eine Rolle spielen, denn: Die beiden Tourengeher blieben unverletzt und konnten zu Fuß absteigen.

Sie verständigten auch die Einsatzkräfte, die alpine Einsatzgruppe Murtal führte Erhebungen durch. Der Dritte im Bunde, ein 79-Jähriger aus dem Bezirk Murtal, fuhr voraus und hatte den Hang bereits verlassen, als der Lawinenunfall passierte.

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