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Im Gesundheitsdialog mit ÖBB-Lehrlingen

Ernährung, Bewegung, Stress, Sucht: Mit diesen und vielen anderen Themen kommen ÖBB- Lehrlinge im Rahmen eines Projekts in Kontakt. Nun wurde zum Aktionstag geladen.

© Foto: Michaela Egger
 

Ich fahre jetzt so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit", erzählt eine der Jugendlichen. Derartiges soll mit dem "Gesundheitsdialog Lehrlinge" auch erreicht werden. Das von der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau initiierte Projekt setzt auf Gesundheitsförderung und Prävention (Details siehe Information rechte Seite).

Gestern wurde zum großen Aktionstag in der ÖBB-Lehrwerkstätte Knittelfeld geladen. Das Wetter machte der Veranstaltung beinahe einen Strich durch die Rechnung, doch glücklicherweise nur beinahe: Und so konnten sich die Jugendlichen bei Beachvolleyball, Tischtennis, Klettern und dergleichen austoben. In Gruppen meisterten sie zwölf Stationen - und das offensichtlich mit Begeisterung und Spaß an der Sache. So war es auch geplant.

200 Lehrlinge

Das Projekt wird nicht nur in Knittelfeld, sondern auch in der ÖBB-Lehrwerkstätte Graz durchgeführt. Rund 200 Lehrlinge aus den beiden Ausbildungsstätten waren beim gestrigen dritten Aktionstag mit von der Partie.

Über die "großen Erfolge" freut sich Peter Stocker, Koordinator für die Region Süd. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass dieses Projekt umgesetzt wird. Was das Besondere an dem Programm ist? "Dass es fortlaufend und regelmäßig stattfindet", so Stocker.

Werte

"Gesundheitsdialog Lehrlinge" ist also keine Eintagsfliege. Die Jugendlichen werden etwa gesundheitlich genau untersucht, die Daten erfahren klarerweise nur die Lehrlinge selbst. "Alle meine Werte sind im Laufe der Zeit besser geworden", freut sich die angehende Maschinenbautechnikerin Birgit Oberchristl. Sie lobt das Projekt: "Wo sonst wird so etwas geboten? Man kann während der Arbeitszeit etwas für seine Gesundheit tun."

Vorteile

Das Unternehmen zieht daraus natürlich auch Vorteile: "Die Zeit ist gut investiert, etwa weil es dadurch weniger Krankenstände gibt", so Peter Stocker.

Begeistert ist auch der extra aus Wien angereiste Günter Hell, Bereichsleiter Lehrlingswesen und technische Erwachsenenbildung: "Ich bin total stolz darauf, was hier gemacht wird. Das ist österreichweit einzigartig."

Stationen

Die einzelnen Stationen wurden übrigens von Lehrlingen des dritten Lehrjahres konzipiert und gestaltet. Im Organisationsteam: Tanja Forcher, Sven Mayr, Birgit Oberchristl, Sarah Rehschützecker, Denise Jagersberger und Sebastian Fröhlich. Neben dem Ausprobieren diverser Sportarten wurde auch über unterschiedliche Themen wie Ernährung informiert.

Karl Reibenbacher, Standortleiter der Lehrwerkstätte Knittelfeld betont: "Auch das gesamte Ausbildungsteam macht bei dem Projekt mit."

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