Die stärksten Floriani im Wettkampfrausch
Zwei Murtaler Floriani nahmen bei härtestem Feuerwehrwettbewerb teil, der Austrian Firefighter Challenge. Nächstes Jahr wollen sie es wieder wissen, dann vielleicht am Red-Bull-Ring.
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In Amerika ist es seit 21 Jahren gang und gäbe, dass sich die stärksten Feuerwehrmänner in einem der härtesten Wettkämpfe messen. Seit sechs Jahren werden diese Bewerbe auch in Europa ausgetragen und heuer zum ersten Mal in Österreich. Bei der ersten "Austrian Firefighter Challenge" auf der Retter-Messe in Wels gingen auch zwei Floriani der Feuerwehr St. Peter ob Judenburg an den Start: Marcel Messner und Alfred Taucher. "Es war für uns eine Art Test, wie gut wir als Feuerwehrmänner wirklich sind", begründet Taucher die Teilnahme gemeinsam mit Feuerwehrkollege Messner.
Die beiden jungen Männer haben für den Wettbewerb vier Monate lang hart trainiert, meistens zwei bis drei Mal in der Woche. "Es war eine sportliche Herausforderung. Wir sind laufen gegangen, haben den Ablauf des Wettbewerbs stundenlang trainiert", weiß Messner. Für ihre Übungseinheiten haben die beiden einen eigenen Parcours gebaut. "Normalerweise trainiert man für so eine Art von Wettbewerb das ganze Jahr, es war eigentlich eine relativ kurze Zeit, die wir genutzt haben. Aber dafür haben wir ganz gut abgeschnitten", findet Alfred Taucher.
Zeitrechnung
Taucher absolvierte den Parcours in Wels in 3 Minuten 40 Sekunden. Das reichte für den 33. Platz in der österreichischen Meisterschaftsgesamtwertung. In der Österreichische Meisterschaftsklassenwertung wurde es der 26. Rang. Sein Kollege und Freund Marcel Messner war mit 2 Minuten und 53 Sekunden schneller und belegte den 23. (Meisterschaftsgesamtwertung) sowie den 18. Platz (österreichische Meisterschaftsklassenwertung). Im nächsten Jahr wollen die beiden unbedingt wieder mitmachen. "Jetzt legen wir zwei Wochen Pause ein. Aber danach geht es rund. Ich habe im Zuge unserer Teilnahme sogar meine Ernährung umgestellt und mich viel bewusster und gesünder ernährt", erklärt Taucher, der seit acht Jahren bei der Feuerwehr St. Peter ob Judenburg aktiv ist.
Die erste "Austrian Firefighter Challenge" in Wels wurde übrigens von Herbert Krenn organisiert, der schon bei vielen ähnlichen Bewerben großartig abgeschnitten hat (siehe Interview rechts). Für ihn gehört der Bewerb aber in die Steiermark. "Das ist ein großer Traum von mir. Wir haben heuer schon bei Red Bull angefragt, ob wir die Challenge am Ring abhalten können. Vielleicht passt es nächstes Jahr", so Krenn.
Anreise
Das wäre für Messner und Taucher von Vorteil. Die Kraft für die lange Anreise könnten sie sich für den Bewerb aufsparen.
















