Edmund Müllers erster Tag im Schulungszentrum Fohnsdorf
Neuer Chef im Schulungszentrum Fohnsdorf: Edmund Müller, vormals Joanneum Research, trat am Montag seinen neuen Job als Leiter an. Nicht nur meteorologisch heiß.

Foto © Marija Kanizaj Edmund Müller
Alles Müller, oder was? Seit Montag leibhaftig im Schulungszentrum Fohnsdorf - keineswegs als milchiges Verzehrprogramm. Denn gegessen sollte höchstens der unappetitliche Abgang des früheren Chefs der Bildungsinstitution mittlerweile sein: Erster Tag von Edmund Müller als neuer Leiter. Und es ist gewiss kein Nobody, welcher an der Spitze eines Zieles steht: möglichst viele Ausbildungsteilnehmer wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.
Vor seinem kurzen Gastspiel als Grazer SPÖ-Vorsitzender managte der studierte Betriebswirt rund 14 Jahre lang die Geschäftsführung des Joanneum Research mit 435 Mitarbeitern. Dadurch ist ihm auch die Region keine Unbekannte - ein "Holzdesign-Institut" in Judenburg lief einst als Joanneum-Außenstelle.
Am Montag jedenfalls ein nicht allein meteorologisch heißer Tag für Edmund Müller, der sich gegen 98 Bewerbern klar durchgesetzt hatte: Besprechungen mit den Bereichsleitern, Teamsitzungen mit dem Management. Müller mag die positive Hektik: "Toll, dass das so ist. Ich habe ein gut aufgestelltes Haus mit kompetenten Mitarbeitern vorgefunden", so eine von der Kleinen Zeitung erste erwischte Stellungnahme. Das SZF verfüge über europäisches Format, genieße über das Land hinaus einen exzellenten Ruf in der Wirtschaftsbranche. Unter als dringend vermerkte erste Vorhaben: Bugdetverhandlungen nächste Woche mit dem Arbeitsmarktservice, Geldgeber der Institution.
Edmund Müller wohnt in Graz, plant zudem den Bezug einer Wohnung in der Region: "Ich möchte hier präsent sein."














