Werbeständer werden in 30 Sekunden zur Rampe
Grazer will mit verwandlungsfähigen Werbeständern durchstarten.
Es ist eine jener Erfindungen, die viele erst zum Nachdenken bringen, wenn sie plötzlich da sind. Und so wirft auch die in Graz vorgestellte mobile Rampe die Frage auf: Wie sind eigentlich bislang Rollstuhlfahrer oder Eltern samt Kinderwagen in diese oder jene Geschäfte gelangt?
Eben vielfach gar nicht, weiß mittlerweile auch Konrad Prettner. Gerade in Städten steht sehr oft der Denkmalschutz einer fixen Lösung entgegen. Der Grazer ist mit seiner Firma eigentlich auf die Herstellung von Werbeständern spezialisiert - bis ihn im Jahr 2010 eine ungewöhnliche Bitte der Stadt Graz erreichte: Ob er nicht auch eine mobile und faltbare Rollstuhlrampe entwerfen könne?
Prettner konnte. Mit Unterstützung der Stadt Graz, des Campus02, dem innolab02 und dem Schulungszentrum Fohnsdorf stellte er nun den Prototyp "roll up!" vor. Die Idee dahinter: Der Inhaber eines Geschäftes benützt ihn auch dank des wasserdichten Rahmens vorwiegend als Werbeständer - bei Bedarf jedoch lässt sich dieser mit wenigen Handgriffen in eine Rampe verwandeln. "Binnen 30 Sekunden, länger braucht man nicht", versichert Prettner. Weitere Infos gibt es unter www.hello365.at.















